Mehr Kreativität für neue Ideen Jeden Tag mindestens einen neuen Kunden Datenschutz und IT-Sicherheit - die Mega-Themen 2007 Bei Verhandlungen endlich wieder führen so werden die Erträge gesteigert Unsere Kunden zahlen für unsere Stärken Zurück zur Startseite von chefwissen.de

 

Archiv

Hier finden Sie die Texte, die aus den anderen Seiten aus Aktualitätsgründen entfernt wurden. Manchmal mächte man aber doch noch einmal nachlesen, was vor ein paar Wochen oder Monaten war, oder welcher Tipp damals so gut war, dass man ihn gerne noch einmal nachlesen möchte ...

Viel Spaß beim Schmökern und Stöbern!

 

Ostern 2007 Kleine Geschenke

2. April 2007 Sie wollen weniger Beschwerden? Falsch!

31. März 2007 Kinder lügen weniger als Erwachsene

30. März 2007 Stimmt die Kundenbeziehung?

29. März 2007 Tipps zum Telefonieren

28. März 2007 Das bessere Angebot hat überzeugt

27. März 2007 Telefon - Chance oder Störung?

26. März 2007 Der Kunde ist unser Chef

24./25. März 2007 Positiv formulieren

23. März 2007 Positive Verstärkung

22. März 2007 Interesse am Datenschutz nimmt zu

21. März 2007 Geschäftsreisen als bürokratischer Akt?

20. März 2007 Sicherheitsrisiken im Griff haben

19. März 2007 Fotos und PC. Was bedeuten die Kürzel?

17./18. März 2007 Flurfunk und die Folgen

16. März 2007 Kein Klimawandel im Unternehmen!

15. März 2007 Lasst andere Gutes über uns sagen!

14. März 2007 Tue Gutes und lasse darüber reden!

13. März 2007 Wer ist näher am Kunden dran als Friseure?

12. März 2007 Vorbildlich: Friseure wollen Kunden noch mehr begeistern

10./11. März 2007 Weitere Tipps für Passwörter

9. März 2007 Tipps für das Merken von Passwörtern

8. März 2007 Lieber verblüffen als Feilschen

7. März 2007 Was ist wichtiger als der Preis?

6. März 2007 Geiz bekämpft man, indem man besser ist

5. März 2007 Das AGG im Zivil- und Privatrecht (Tipps)

3./4. März 2007 Das AGG im Zivil- und Privatrecht

2. März 2007 - Ist das AGG mittlerweile Alltag?

1. März 2007 - Wann haben Sie Ihr Gebäude zum letzten Mal hinsichtlich Sicherheit gecheckt?

28. Februar 2007 - großes Interesse der Ärzte am Datenschutz

27. Februar 2007 - Wie sehr isoliert Sie Ihr Team?

26. Februar 2007 - Fortbildung auf Erfolg kontrollieren 3

24./25. Februar 2007 - Fortbildung auf Erfolg Kontrollieren 2

23. Februar 2007 - Fortbildung auf Erfolg kontrollieren 1

22. Februar 2007 - Fehler zugeben und künftig vermeiden.

21. Februar 2007 - Bedanken Sie sich für Kritik!

20. Februar 2007 - Touchée! Wie gehen wir mit Kritik um?

19. Februar 2007 - Sie zahlen 100% Gehalt. Wie viel Leistung bekommen Sie dafür?

16. Februar 2007 - was ist das Wertvollste Ihres Unternehmens?

15. Februar 2007 - Abstand wahren auch im Geschäftsleben

14. Februar 2007 - Mehr Achtung - mehr Höflichkeit

13. Februar 2007 - Beauftragte für Datenschutz beginnen Qualifikation

12. Februar 2007 - wie zielorientiert verhandeln sie?

10./11. Februar 2007 - Waderner Wirtschaft trainiert verhandeln

9. Februar 2007 - Ärgernis der Woche - Gebühren für Auskünfte vom Amt

8. Februar 2007 - Lob ist Balsam für die Seele und Ansporn für neue Leistung

7. Februar 2007 - NEIN! - sagen - wenn schon, dann richtig

6. Februar 2007 - Unterschätzen Sie Ihre Gesprächspartner nicht!

5. Februar 2007 - Sprechen Sie die wichtigste Sprache des Geschäftslebens?

3./4. Februar 2007 - Wissen Ihre Mitarbeiter, welchen Anteil am Erfolg sie haben?

2. Februar 2007 - Stadt Wadern hat einen Masterplan

1. Februar 2007 - Mit mir nicht - charmant NEIN! sagen

31. Januar 2007 - Prozesse in der Verwaltung optimieren

30. Januar 2007 - Sind Sie ein guter Chef?

29. Januar 2007 - Haben Sie Ihr Gebäude sicherheitstechnisch überprüft?

26. Januar 2007 - Einladungen zu Besprechungen optimieren

25. Januar 2007 - Der Endlos-Bandwurm am Telefon

24. Januar 2007 - Mehr Effizienz in Besprechungen

22. Januar 2007 .- Projektpräsentation der Externen Datenschutzbeauftragten mit IHK-Zertifikat

20./21. Januar 2007 - Kundenbegeisterung beim VHG Wadern

19. Januar 2007 - Haben Sie schon einmal einen Streit mit einem Kunden gewonnen?

18. Januar 2007 - Möchten Sie neue Kunden gewinnen?

17. Januar 2007 - Unbefugtes Mithören von Telefonaten

16. Januar 2007 - Bildungskonzeptentwickler - neuer Termin im Juni 2007

15. Januar 2007 - Kunden verblüffen. Lieber zweimal zuviel als einmal zuwenig

13. Januar 2007 - Sind Sie ein Gold-, Silber- oder Bronzetelefonierer?

12. Januar 2007 - 10 Bildungskonzeptentwickler/innen präsentieren ihr Projekt

11. Januar 2007 - Welches Bild geben Sie und Ihr Team nach außen ab?

10. Januar 2007 - Kennen Sie die Stärken Ihres Unternehmens?

9. Januar 2007 - Unsere Kunden bezahlen für unsere Stärken

8. Januar 2007 - Erfolgreiche Unternehmen investieren sinnvoll

6. Januar 2007 - So gelingen Besprechungen

5. Januar 2007 - Brauchen Sie neue Kunden?

4. Januar 2007 - Resultatorientierung bei Geschäftsprozessen

3. Januar 2007 - Heikle Telefonate souverän führen

2. Januar 2007

31. Dezember 2006

30. Dezember 2006

21. Dezember 2006

5. Dezember 2006

1. Dezember 2006

 

Ostern 2007 Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ihre Kunden sind das Wertvollste, was Ihr Unternehmen hat. Oder gibt es für Sie im Geschäftsleben etwas mit noch mehr Wert? Für mich jedenfalls sind Sie, liebe Kunden (oder liebe künftige Kunden) das Wichtigste meiner unternehmerischen Tätigkeit. Sie kommen immer wieder auf diese Homepage. Seit Anfang 2007 hat sich die Zahl Ihrer Besuche verdoppelt. Seit dem 3. Januar 2007 steht entweder chefwissen.de oder euwis.de (über die Chefwissen ebenfalls vermarktet wird) bei den wichtigsten Suchmaschinen auf den oberen Plätzen. Dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Sie erhalten einmal pro Person eine Gutschrift von 100 Euro auf ein chefwissen-Seminar Ihrer Wahl, wenn Sie mir auf diesen Link eine E-Mail mit Ihrer Meinung zu der Chefwissen-Homepage schicken. Die Gutschrift ist bis einschließlich Ostern 2008 gültig und wird exklusiv für Sie ausgestellt, ist also leider nicht auf andere Personen übertragbar. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Ist das ein Wort? Aber beeilen Sie sich - diese Aktion ist zeitlich begrenzt! Schon morgen kann es zu spät sein!

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2. April 2007 Sie wollen weniger Beschwerden? Falsch!

Mehr Beschwerden, aber weniger Beschwerdeanlässe! Das ist die Forderung der Zukunft. Warum? Wir wissen, dass im Bereich der Dienstleistungen ca. ein Drittel der Kunden nicht zu hundert Prozent zufrieden sind. Die anderen sind zufrieden, begeistert oder gar empfehlende Kunden. Von den weniger zufriedenen sagen uns aber nur vier Prozent, genau nur jeder 24., was wir besser machen können. Auf Deutsch, sie beschweren sich. Das bedeutet, dass wir nur von ganz wenigen Kunden erfahren, wenn etwas nicht klappt. Da wir selbst das kaum merken, sind wir auf das Statement der Kunden angewiesen. Wer sich beschwert, traut uns immerhin zu, dass wir es eigentlich besser können. Daher das Motto: Mehr Beschwerden, aber weniger Anlässe für Beschwerden.

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31. März / 1. April 2007 Kinder lügen weniger als Erwachsene

Aprilscherz oder nicht? Erwachsene sagen am Tag ca. 200 Mal nicht die Wahrheit bzw. verbiegen die Wahrheit, weil sie unliebsam ist. Kinder im Alter von 10 Jahren nur ca. 100 Mal. Demzufolge lernen die Kinder das “Geradebiegen” von uns. Sie glauben das nicht? Dann ein paar Beispiele. Sie haben vergessen, eine E-Mail zu beantworten. Wie oft haben Sie schon gesagt: “Unser Server hatte da ein Problem”. Noch nie? Dann haben sie heute nur noch 199 Versuche frei. Telefon klingelt am Abend. Ihr Teenager rennt zum Telefon. Sie winken ab und sagen leise “Ich bin nicht daha!” Oder?

So lernen auch die Kinder, wie sie sich in unliebsamen Situationen “herausreden” können. Damit wir uns aber zumindest in geschäftlichen Verhandlungen in nichts “hineinreden” sollten wir bei diesen Gesprächen immer bei der Wahrheit bleiben. Denn erstens verrät uns unser Körper. Denn die Körpersprache entlarvt uns, weil der Körper nicht lügen kann. Und zweitens gibt es in aller Regel eine Niederschrift der Verhandlung. Dort wird das festgehalten, was wir gesagt haben. Zumindest empfehle ich dringend, eine Niederschrift anzufertigen.

Zumindest im geschäftlichen Bereich gilt: Immer schön bei der Wahrheit bleiben.

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30. März 2007 Stimmt die Kundenbeziehung?

Stimmt Ihre Beziehung zu Ihren Kunden? Oder gibt es da immer wieder atmosphärische Störungen? Falls ja, könnte das an der falschen Grundposition liegen, die man einigen Kunden gegenüber hat. Es gibt prinzipiell vier unterschiedliche Grundpositionen. Sie definieren mit wenigen Worten, wie man zu seinem Kunden, Partner usw. steht. Die erste Position lautet “Ich bin ok, Du bist nicht ok”. Wenn man sich für gut hält, den Partner aber nicht, kann das leicht als Arroganz ausgelegt werden. Überheblichkeit ist kein guter Kundenberater. Die zweite Position lautet “Ich bin nicht ok, Du bist ok”. Auch diese Position ist gefährlich, denn man steht vor dem Partner da wie das Kaninchen vor der Schlange. Keine gute Kundenbeziehung. Die dritte Position ist ganz gefährlich. Sie lautet “Ich bin nicht ok, Du bist auch nicht ok.” In der Mathematik gilt zweimal Minus gibt Plus, nicht aber in der Kundenbeziehung. Da sind Geschäfte von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Aber die letzte Position gilt es anzustreben. Sie lautet “Ich bin ok, Du bist auch ok.” Hier respektieren wir unsere Kunden aus einer guten Position heraus. Nehmen Sie Ihren Partner immer ernst, und respektieren Sie ihn, während Sie sich Ihrerseits darüber im Klaren sind, was Sie können und dass Sie das können. Das gibt die dauerhaftesten Geschäfte.

29. März 2007 Tipps zum Telefonieren

Wer auch immer im Unternehmen mit Kunden telefoniert, ist in diesem Moment die Visitenkarte des Unternehmens. Der Kunde am anderen Ende der Leitung spricht in diesem Moment mit der Vertretung des Unternehmens. Sind sich Ihre Mitarbeiter alle im ausreichenden Maß darüber bewusst? Hier ein paar Merkhilfen, die im Alltag die eine oder andere Hilfe sein sollten. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Sorgen Sie dafür, dass hereinkommende Anrufe so schnell als möglich beantwortet werden. Es ist für Anrufer unverständlich, wenn es mehr als fünfmal klingelt.

Wenn die Telefonanlage es zulässt, sollte die nächste freie Leitung automatisch angewählt werden, wenn gerade gesprochen wird. Auch eine Selbstverständlichkeit, aber noch viel zu selten in Gebrauch: Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner mehrmals mit dessen Namen an. Denken Sie auch daran, dass kleine Höflichkeiten wie “bitte” und “danke” viel zu selten benutzt werden. Sprechen Sie nicht zu laut und nicht zu schnell. Lärmbelästigung am Telefon ist tödlich für jeden Kundenkontakt. Fragen Sie viel am Telefon - lieber zweimal zuviel als einmal zuwenig fragen, denn Information ist eine Holschuld. Das sind eigentlich Binsenweisheiten. Aber wie oft wird gegen solch einfachen regeln verstoßen?

Abschließend noch ein Tipp: wenn Sie sich während des Gesprächs ein paar Notizen machen, erfragen Sie den Namen des Gesprächspartners automatisch, wenn Sie ihn nicht gleich verstehen. Das hilft, ihn sich zu merken. Viel Spaß beim morgigen Telefontraining.

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28. März 2007 Das bessere Angebot hat überzeugt

Unternehmen klagen immer wieder über die Unsitte der Rabattitis. Zu viele Kunden wollen immer häufiger Rabatte. An dieser Stelle habe ich öfter berichtet, wie man sich durch differenzierte Leistung von der Preisdiskussion lösen kann. Für einige dieser Unternehmen hört die Klage schlagartig auf, wenn sie selbst als Einkäufer auftreten. Das erlebe ich auch immer wieder. Aber jetzt hat es einmal ein sehr nettes Erlebnis um den “besseren Preis” gegeben. Ein Berater erstellt ein Angebot über eine Inhouse-Seminar. Er erhält ein Schreiben mit der Aufforderung, “ein besseres Angebot” zu erstellen. Das erste Angebot belief sich auf 960 Euro pro Tag zuzügl. MwSt und Fahrtkosten. Durch ein Versehen lautete das “verbesserte Angebot” auf 1.260 Euro zuzügl. MwSt und Fahrtkosten. Jetzt kommt der Clou: Das Unternehmen wurde zum Kunden und schickte die unterschriebene Auftragsbestätigung für dieses “bessere Angebot”. Manchmal geht ein Schuss durch Unachtsamkeit auch nach hinten los.

Das “bessere Angebot” war zumindest für einen der beiden Vertragspartner deutlich verbessert. Auch so kann “Knallhart und zielführend verhandeln” gehen.

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27. März 2007 Telefon - Chance oder Störung?

Ihr Telefon klingelt. Oder das Handy. Empfinden Sie das als Chance oder als Störung? Wenn ein Kunde am Apparat ist, kann dies Frage von ganz großer Wichtigkeit sein. Wenn Sie den Anruf als Chance sehen, reagieren sie entsprechend zuvorkommend und freundlich. Das hört der Kunde sofort. Außerdem überträgt sich Ihre Körpersprache unmittelbar auf das Gespräch am Telefon. Also sieht der Kunde auch, wie gut (oder schlecht) Sie drauf sind. Umgekehrt ist es, wenn Sie einen Anruf als Störung empfinden. Unter Garantie lassen Sie das den Kunden ebenfalls spüren. Wie fühlt sich unser Kunde, der ja unser oberster Chef ist, in diesem Fall wohl?

Die Folgen müssen Sie tragen. Die nimmt Ihnen keiner ab. Ich kann allenfalls an Sie appellieren, jedes Telefonat als Chance zu sehen. Wenn nicht, machen Sie Ihr Handy aus oder stellen Sie Ihr Telefon um. Sie können das, Ihre Mitarbeiter weniger. Denn wenn Sie nur einmal einen Kunden pampig abfertigen, haben Sie damit Ihren Chef geohrfeigt. Und das täten Sie ja niemals physisch.

Wie können Sie vorbeugen? Kleben Sie sich einen positiven Smiley auf das Telefon. Wenn das Telefon dann das nächste Mal klingelt, denken Sie unter Garantie an diesen Tipp und können gar nicht mehr anders, als diesen Anruf als Chance zu sehen. Wenn Sie das tun, dann kann bei diesem Anruf kaum noch etwas schief gehen. Und wenn Sie bei diesem Geschäft dann den ganz großen Coup landen - wie wär’s, denken Sie dann an mich und an diesen Tipp?

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26. März 2007 - Der Kunde ist unser Chef

Der Kunde ist unser Chef. Er ist als einziger in der Lage, uns zu entlassen. Er braucht sich dafür nur von uns ab- und anderen zuzuwenden. Der Kunde ist Maßstab und Richtschnur für alles, was wir tun. Was wir auch immer unternehmen, ohne das grüne Licht durch den Kunden wird es nichts. Wenn unser Kunde auch nur annähernd etwas andeutet, was in Richtung Bedarf ausgelegt werden könnte, haben wir auch einen Bedarf, den Handlungsbedarf. Der Kunde ist der einzige, der objektiv beurteilen kann, ob unsere Bemühungen um Qualität erfolgreich sind. Unsere Kunden sind die gerechtesten und objektiven Kritiker und Berater unseres Unternehmens. Kunden sind schwer zu gewinnen und leicht zu verlieren. Kunden haben hohe Ansprüche an Leistung und Qualität. Kunden fordern uns tagtäglich aufs Neue heraus. Wenn Kunden uns ein Lob aussprechen, ist das mit das Schönste, was wir uns vorstellen können. Denn dann haben wir geschafft, wozu wir ein Unternehmen führen. Wir haben unseren Chef, den Kunden, zufriedengestellt oder gar begeistert. Dafür gibt es uns. Das ist die einzige Daseinsberechtigung unseres Unternehmens. Wenn Sie auch so privilegiert behandelt werden wollen, werden Sie Kunde bei Chefwissen - wenn Sie es nicht schon sind.

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24./25. März 2007 - Positiv formulieren

Man müsste es wohl noch viel öfter sagen. Positive Formulierungen tragen ganz wesentlich zum Erfolg bei. Negative Formulierungen hingegen sorgen für eine Speicherung unseres Kontaktes in der Kategorie “schlecht” bei unseren Gesprächspartnern. Sie meinen, das mache weniger aus, als immer wieder behauptet wird? Da lehrt die Erfahrung aber etwas anderes. Unsere Eindrücke von anderen Menschen sind ganz wesentlich davon abhängig, ob wir an denjenigen eine positive oder eine negative Erinnerung haben. Überwiegt die positive, ist es wesentlich leichter, ins Geschäft zu kommen. Überwiegt die negative, ist das schon viel schwieriger. Wenn man sich einmal beobachtet, wie oft man Begriffe wie “nicht”, “keine Möglichkeit”, oder in der doppelten Verneinung “geht nicht, keine Chance” verwendet, dann gibt es hier einiges an Potenzial. “Dazu komme ich heute aber nicht mehr” hört sich zwar ehrlich, aber sehr negativ an. Besser ist es, wenn Sie “Gleich morgen früh werde ich Ihr Anliegen als erstes erledigen” sagen. Oder ein Anrufer möchte etwas von Ihnen, wofür ein Kollege zuständig ist. “Dafür bin ich nicht zuständig” ist eine richtige Abfuhr. “Unser Experte für Ihr Anliegen ist Herr Müller, der sich intensiv darum kümmert, obwohl er viel beschäftigt ist” ist hier eine wesentlich bessere Version, obwohl genau dasselbe ausgesagt wird.

Prüfen Sie sich selbst im Alltag, wie oft Sie negative Formulierungen verwenden, meistens aus Gedankenlosigkeit. Ersetzen Sie diese durch positive, und Sie werden erstaunt sein, um wie viel reibungsloser Ihre Kommunikation plötzlich abläuft.

Übrigens: Als ich gerade meinen Text noch einmal durchgelesen habe, konnte ich noch zweimal “nicht” ersetzen. Im ersten Satz hatte ich geschrieben: “Man kann es gar nicht oft genug sagen.” Das zweite Mal hieß es etwas weiter unten zuerst: “Sie meinen, das mache nicht so viel aus?” Hand aufs Herz, was hört sich besser an, die erste Version, oder die jetzt geschriebene?

Viel Erfolg beim Ersetzen negativer durch positive Formulierungen!

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23. März 2007 - Positive Verstärkung

Die positive Verstärkung ist das Zaubermittel der Kommunikation. Sie wird immer dann eingesetzt, wenn im Gespräch ein Ergebnis erreicht wurde. Allein diese Tatsache ist positiv. Wenn wir das in der Kommunikation festhalten, sprechen wir von positiver Verstärkung. Ein Beispiel: Nach einem erfolgreichen Telefonat fassen wir das Ergebnis am Ende noch einmal zusammen. Dabei sagen wir unserem Gesprächspartner, wie gut wir es finden, dass wir dieses gute und konstruktive Ergebnis erreicht haben. Damit setzen wir am Ende des Gesprächs einen wichtigen Anker. Was im Gedächtnis bleibt, ist nicht nur das gute Gespräch, am Ende betonen wir das noch einmal und verstärken und festigen damit den positiven Eindruck.

Aber die positive Verstärkung kann noch viel mehr. Wenn sie richtig eingesetzt wird, kann sie ein Telefonat von negativ auf positiv drehen. Nehmen wir ein Telefonat, bei dem sich ein Kunde lautstark beschwert. Wenn wir die Regeln zur Deeskalation erfolgreich angewandt haben, gibt es mindestens drei Phasen, in denen wir eine positive Verstärkung erreichen können.

Die erste ist, wenn wir das Anliegen des Kunden vollständig und richtig verstanden haben. Wir fragen: “Habe ich Ihr Anliegen jetzt vollständig verstanden, oder wollten Sie mir noch mehr sagen?” Hier kommt das erste “Ja”, ansonsten müssen wir noch einmal nachhaken.

Dann wird in alle Regel über Möglichkeiten zur Lösung des Problems gesprochen. Ideal ist es, wenn wir zwei Möglichkeiten vorschlagen und den Kunden seinen Vorschlag quasi als dritte Variante einbringen lassen.

Jetzt kommt die zweite positive Verstärkung. Wir fragen, ob bei den angesprochenen Möglichkeiten welche dabei sind, die den Kunden zufrieden stellen könnten. Jetzt kommt das zweite Ja. In der dritten Phase wird abgesprochen, wie das weitere Vorgehen konkret ablaufen wird. Angenommen, wir müssen prüfen, ob eine der drei Varianten wirklich durchgeführt werden kann. Oder der Kunde muss prüfen, ob einer der Vorschläge sich organisatorisch umsetzen lässt.

Auf alle Fälle sollten wir am Ende des Gesprächs die Chance für eine dritte positive Verstärkung nutzen. Das kann beispielsweise die Frage sein: “Selbst wenn ich Ihnen noch nicht direkt helfen konnte. Haben wir alles besprochen, was Ihnen bei diesem Anruf wichtig war?” Hier kommt das dritte Ja. Wenn nicht, haben wir sofort die Chance, nachzubessern. Aber im Falle eines Ja haben wir in diesem Gespräch dreimal Übereinstimmung erzielt. Damit überwiegt das Positive bei weitem. Dieses Gespräch wird dem Kunden sehr viel angenehmer in Erinnerung sein als der leidige Anlass zur Beschwerde. Abschließend können wir dem Gespräch noch die Krone aufsetzen und als Ende die ultimative positive Verstärkung einsetzen: “Vielen Dank, dass Sie trotz des schwierigen Anlasses so konstruktiv an der Lösung mitgearbeitet haben!”

Mein Tipp: Üben Sie die positive Verstärkung. Sie werden verblüfft sein, wie gut sie funktioniert.

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22. März 2007 - Interesse am Datenschutz nimmt zu

Das Interesse am wichtigen Thema Datenschutz sowie der Sicherheit / IT-Sicherheit wird immer größer. Auf Einladung der Pharma-Firma Merz nahmen mehr als 80 Psychotherapeuten und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Fortbildung zum Thema Datenschutz teil. Eberhard Häcker berichtete über die wichtigsten Grundsätze des Datenschutzes und die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten. Zahlreich Fragen bewiesen, dass die Gäste sich bereits sehr intensiv mit Datenschutz, Sicherheit und IT-Sicherheit beschäftigt haben. Kein Wunder, das Thema wird ja schon allein dadurch immer bedeutender, dass viele Patienten sich eindeutig für mehr Datenschutz in den Arztpraxen aussprechen. Mit dieser Abendveranstaltung in St. Ingbert haben in den letzten drei Wochen damit mehr als 140 Saarländische Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen an einer Weiterbildung zum Datenschutz teilgenommen. In nächste Zeit stehen zwei weitere Tagesseminar in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung an, die bereits jetzt mit jeweils mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgebucht sind. Das Saarland hat hier eindeutig die Führung beim Thema Datenschutz in der Arztpraxis übernommen.

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21. März 2007 - Geschäftsreisen als bürokratischer Akt?

Wie sind bei Ihnen die Geschäftsreisen organisiert? Als Bestandteil der Selbstverantwortung im Unternehmen oder als bürokratischer Akt? Wenn man sich einmal überlegt, was eine Dienstreise alter Prägung für überflüssige Prozesse auslöst, wird verständlich, warum immer mehr Unternehmen dazu übergehen, ihre Mitarbeiter im Rahmen eines selbst zu verantwortenden Budgets Datum, Anlass und Umfang der Geschäftsreisen selbst bestimmen zu lassen. Nehmen wir den Dienstreiseantrag klassischer Prägung. Erst muss einmal ein Formular da sein, das auszufüllen ist. Unterlagen werden beigefügt. Der unmittelbare Vorgesetzte prüft und zeichnet ab. Der nächste Vorgesetzte prüft und zeichnet ab. So geht das weiter, bis der oberste Vorgesetzte geprüft und abgezeichnet hat. Dann geht die geprüfte und abgezeichnete Genehmigung den Weg zurück. Wenn sie noch jung ist, hat die Dienstreisegenehmigung jetzt etwa vierzehn Tage auf dem Buckel. Gewitzte Mitarbeiter stellen den Antrag so rechtzeitig, dass sie jetzt noch die Fahrt und die Unterkunft buchen können. Wenn sie das selbst dürfen. Oft ist dafür noch eine eigene Stelle verantwortlich, weil ja so günstig wie möglich gebucht werden soll. Und wenn die Dienstreise getätigt war, dann beginnt dieselbe Prozedur mit der Abrechnung. Komisch nur, dass dann offenbar das bürokratische Pulver verschossen ist, denn normalerweise interessiert sich hinterher niemand mehr dafür, was diese Reise gebracht hat.

Dass es auch anders geht, lässt sich mit einem Satz beschreiben. Mitarbeiter haben ihr eigenes Budget, treffen im Rahmen dieses Budgets die Entscheidung, ob der Anlass zur Reise den Aufwand wert ist, und veranlassen alles Weitere selbst. Das wars. Weitaus weniger Aufwand, keine Blindleistungen im Unternehmen bei den Dienstreiseanträgen mehr und selbstverantwortliche Mitarbeiter. Komisch, dass in diesen Fällen auch keine teureren Unterkünfte gewählt werden, weil das Budget ja eine Weile reichen soll. Und komisch auch, dass in diesen Fällen viel häufiger darüber gesprochen wird, was die Reise dem Unternehmen gebracht hat ...

Wer nun vermutet, dass ich das alles selbst schon erlebt habe, liegt gar nicht so verkehrt. Und leider nicht nur im letzten Jahrtausend ...

Mein Appell an alle Personalverantwortlichen: Mehr Vertrauen zahlt sich aus.

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20. März 2007: Sicherheitsrisiken im Griff haben

Sie haben Ihre Risiken alle im Griff. Sicher. Sicher? Das lässt sich rasch herausfinden. Da Sie durch mehrere Gesetze eh verpflichtet sind, das Thema Sicherheit im Unternehmen ganz obenan zu stellen, haben Sie vermutlich ein System zum Beherrschen Ihrer wichtigsten Risiken implementiert. Wenn das so ist, dann gibt es eine Liste der wichtigsten Risiken, sortiert nach der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts und nach der Höhe des Schadens. Dann haben Sie zu jedem dieser Risiken Maßnahmen beschrieben, wie Sie den Schaden  oder die Wahrscheinlichkeit des Eintretens verringern können. Diese Maßnahmen sind mit den Mitarbeitern kommuniziert. Sie haben einen Notfallordner mit entsprechenden Gegenmaßnahmen. Nach einem gemeinsam ausgeführten Training des Ernstfalls wissen jetzt alle, was im Notfall zu tun ist. Diese Regelungen haben Sie erst innerhalb der letzten sechs Monate überprüft und aktualisiert. Das ganze System des Rsikomanagements ist auch im IT-Bereich vorbildlich. Experten aus dem Bereich Sicherheit haben Ihnen das erst neulich bestätigt.

Sehen sie, wenn das alles so ist, dann haben Sie Ihre Sicherheitsrisiken im Griff. Wenn aber nur einer der Punkte so nicht zutrifft, dann sollten wir miteinander reden. Denn dann kann ich Ihnen vermutlich wertvolle Tipps geben, wie sie das leidige Thema der Sicherheit so regeln können, dass der Aufwand sich in vertretbarem Rahmen hält und der Nutzen sehr groß ist. Als Datenschutzbeauftragter mit IHK-Zertifikat kann ich Ihnen auch in Sachen Sicherheit einiges sage. Rufen Sie mich an unter +49(0)721 5687870 oder schicken Sie mir eine Mail. Klicken Sie hier. Wenn nicht, beschweren sie sich bitte nicht, wenn wider Erwarten doch einmal etwas passiert und Sie nicht rechtzeitig vorgesorgt haben.

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19. März 2007 - Fotos und PC. Was bedeuten die Kürzel?

Wer im Internet Fotos versenden oder empfangen möchte, stößt immer wieder auf die gleichen Abkürzungen, die an den Namen der Fotos anhängen. Normalerweise sind das die Endungen .gif, .png, .jpg und .tif - doch wer weiß schon, was diese Abkürzungen bedeuten und wo die Vorteile und Nachteile der einzelnen Dateien liegen? Daher hier einige Erläuterungen zu diesen Endungen. GIF: Das "Graphic Interchange Format" stammt noch aus den Anfangstagen der Online-Zeit. .gif komprimiert verlustfrei, aber relativ uneffizient. Es beherrscht zwar Transparenz aber lediglich 256 Farben. Damit eignet es sich hauptsächlich für Buttons oder Grafiken für andere kleine Elemente. Wegen Lizenzproblemen wurde es aus mancher Software entfernt. Experten empfehlen, .png statt .gif zu verwenden, wo immer es möglich ist. Das können alle aktuellen Browser auch verarbeiten.

PNG: Das Format "Portable Network Graphics" ist hauptsächlich wegen Lizenzstreitigkeiten mit .gif geschaffen worden. Dieses relativ neue Format kann bis zu 16,7 Millionen Farben aufnehmen und verfügt über eine verlustfreie Kompression. Auch die Unterstützung von Transparenz ist ausgefeilter, als bei .gif. Dort konnte vereinfacht gesagt, ein Bildpunkt durchsichtig sein oder eine Farbe tragen. Bei PNG dagegen gibt es einen 8-Bit-Alphakanal, der fließende Übergänge von voller Farbdeckung bis zu völliger Transparenz erlaubt.

JPG: Der vollständiger Name lautet JPEG - für "Joint Photographic Expert Group". Das ist die unabhängige Expertengruppe, die den Standard geschaffen hat. Wegen der früher unter DOS existierenden Beschränkung auf dreibuchstabige Dateiextensionen hat sich aber .jpg eingebürgert. Der Hauptvorteil des .jpg-Formats ist die enthaltene Kompression, die zwar nicht verlustfrei ist, deren Qualitätsstufe aber in einem weiten Rahmen gewählt werden kann. .jpg eignet sich darum besonders für Bilder auf Webseiten, wo es auf schnelle Ladezeiten ankommt. .jpg unterstützt Farbtiefen bis 24 Bit, kann also bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen. Wenig auffällig ist die Kompressionsmethode bei Fotos mit weichen Übergängen, sichtbar dagegen bei Bildern mit harten Farbkontrasten, wie etwa Screenshots. Wegen der Kompression, die prinzipiell immer die Bildqualität mindert, sollte man Bilder, die man noch bearbeiten will, nie im .jpg-Format speichern.

TIF: Diese Bildervariante, die eigentlich TIFF für "Tagged Image File Format" abgekürzt wird, ist Sinnbild für hochwertige Grafiken. Das Format wird von allen wichtigen Grafikbearbeitungsprogrammen unterstützt. Es beherrscht Farbtiefen bis 32 Bit und sieht eine ganze Reihe verschiedener Kompressionsvarianten vor. Das unkomprimierte "Raw-TIFF" wird zum Beispiel bei Digitalkameras eingesetzt, um Bilder möglichst unverfälscht abzuspeichern. Der größte Nachteil aus Sicht eines Web-Designers: Kein Browser kann .tif-Bilder darstellen.

So weit das Chefwissen zu den wichtigsten Bildformaten in PC und Internet.

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17./18. März 2007 - Flurfunk und die Folgen

Kennen Sie das? Ein neues Gerücht macht die Runde, und mit einem Mal brummt die Firma. Aber nicht, weil plötzlich alle so viel arbeiten, sondern weil alle in kürzester Zeit wissen wollen, was am Gerücht dran ist. Und da ähnlich wie beim Spiel “Schnelle Post” jeder noch mehr weiß als der Vorgänger, bläht sich das Gerücht ganz schnell auf und wird immer bedrohlicher. Der Flurfunk funkt auf allen Frequenzen. So weit so gut - wären da nicht die fatalen Folgen für das Unternehmen. Ein massives Gerücht kann schnell Kosten von weit über 10.000 Euro verursachen. Arbeitsausfall und direkter Schaden durch persönliche Beleidigungen bzw. Verunglimpfungen mit allen damit verbundenen Folgen können rasch eine solche Schadensumme auslösen.

Was ist zu tun? Um dieser besonderen Form des Klimawandels im Unternehmen vorzubeugen, müssen die Kommunikation und der Informationsfluss im Unternehmen geprüft und bei Bedarf verbessert werden. Aber eigentlich lässt sich an der Kommunikation immer etwas verbessern. Das muss nicht unbedingt mit mehr Zeitaufwand einhergehen. Besprechungen sehr viel effizienter als bisher zu organisieren ist mit wenig Aufwand rasch in die Wege geleitet. Hierzu gehört das Chefwissen über effiziente Meetings. Ein entsprechendes Tagesseminar mit anschließendem Moderatorentraining für die Besprechungsleiter wirkt wie Öl im Getriebe. Plötzlich flutscht es bei Besprechungen nur noch so.

Das beste Mittel gegen Gerüchte ist zielgerichtete Information. Mit der richtigen Information zum rechten Zeitpunkt können Gerüchte erst gar nicht entstehen. Dazu kommt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich richtig informiert fühlen, sich weitaus besser in das Unternehmen integriert fühlen und damit auch gute Voraussetzungen für eine dauerhafte Leistungsverbesserung gegeben sind. Einen Hinweis zu entsprechenden Seminaren finden Sie hier.

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16. März - Kein Klimawandel im Unternehmen!

Wenn sich die Atmosphäre im Unternehmen immer mehr aufheizt, immer mehr Reizgase die Luft schwängern, immer mehr Unwetter in den Büros toben und wenn der Flurfunk immer stärkere Störungen aufweist - dann hätte der Klimawandel in Ihrem Unternehmen schädliche Folgen für alle Beteiligten. Was tun gegen diese Art von Klimawandel? Information und Kommunikation heißen die besten Mittel gegen schädlichen Klimawandel im Unternehmen. Die interne Unternehmenskommunikation verbessern, den Informationsfluss in effizienten Meetings sichern, das regelmäßige Gespräch mit den Kunden führen und die Mitarbeiter bei Entscheidungen mit einbeziehen - und schon ist das Thema schädlicher Klimawandel für Ihre Umwelt im Büro erledigt. Wenn Sie für diese vorbeugende Maßnahmen einen Unternehmens-Klimaforscher suchen, sollten wir miteinander reden. Ich kann mit Ihnen zusammen die aktuelle Temperatur der mehr oder weniger heißen Lage messen, gemeinsam können wir weitere präventive Maßnahmen gegen aufkommende klimatische Störungen an der Arbeitsfront entwickeln, damit der Klimawandel wenigstens im Unternehmen keine schädlichen Auswirkungen hat. Schreiben Sie mir eine Mail (hier klicken) oder rufen Sie mich an unter +49(0)6831 7641214 oder unter +49(0)721 5687870

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15. März 2007 Lasst andere Gutes über uns sagen!

Ein Verbrauchermarkt im Saarland ist dafür bekannt, dass dort selbst solche Waren umgetauscht werden, die nicht im Geschäft gekauft wurden. Eine Story, die so weit verbreitet ist, dass im Umkreis von 20 km um diesen Markt eigentlich jeder schon einmal davon gehört hat. Das eigentlich Geniale dabei ist aber die Tatsache, dass diese Botschaft ohne einen einzigen Euro Werbeetat sich so weit verbreitet hat. Ein Musterbeispiel für die in der Überschrift gestellte Forderung. Wie schafft man es, ein derart gutes Image zu bekommen? Als erstes benötigen Sie eine positive

Botschaft, die in den Augen der Kunden schier unglaublich klingt und schon deshalb weitererzählt wird. Etwas umzutauschen, ohne Kassenzettel, und ohne zu prüfen, ob das wirklich in diesem Geschäft gekauft wurde? Das erzählen die Leute weiter. Wenn Sie einmal richtig darüber nachdenken, fällt Ihnen bestimmt etwas Ähnliches ein. Das zweite ist, dass Sie Gelegenheiten suchen, diese schier unglaubliche Nachricht auch in den Medien zu platzieren. Als singuläre Botschaft wird dies nicht gelingen. Aber wenn Sie diese Nachricht im Zusammenhang mit einer anderen Nachricht verkaufen, dann schon eher. Wenn Sie beispielsweise einen Tag der offenen Tür veranstalten und bei dieser Gelegenheit für einen wohltätigen Zweck Geld sammeln und spenden, ist die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung in den Medien schon stark gestiegen. Bei dieser Gelegenheit lässt sich dann auch diese besondere Botschaft mit verkaufen.

Im Netzwerk von chefwissen gibt es auch PR-Berater, die zusammen mit Ihnen eine entsprechende Strategie ausarbeiten und umsetzen. Mit deren Hilfe schaffen auch Sie es, mit überaus positivem Image in den Medien zu erscheinen. Wenn Sie Kontakt zu diesen Profis suchen, schicken Sie mir eine Mail. Dazu klicken sie bitte hier.

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14. März 2007 Tue Gutes und lasse darüber reden!

Sie kennen den Slogan vermutlich etwas anders - “Tue Gutes und rede darüber”. Das ist schon sehr gut und in Deutschland nicht unbedingt üblich. Wir haben als Kind gelernt, schön bescheiden zu bleiben. Wobei ich bis heute nicht verstanden habe, was an Bescheidenheit besonders schön sein soll. Man sollte vielmehr seine Stärken kennen und zielgerichtet weiterentwickeln. Gutes tun und darüber reden ist effektiv, man tut das Richtige. Gutes tun und darüber reden lassen ist effizient, man tut das Richtige richtig. Andere erzählen gerne, wenn der Neuigkeitswert groß genug ist. Dafür müssen wir schon selbst sorgen. Zumindest, wenn wir in positiver Hinsicht in den Medien genannt sein wollen. Doch wie geht das? Wie kommt man in die Medien, die doch anscheinend nur die negativen Dinge berichten wollen?

Das ist schon einmal das erste Vorurteil. Medien berichten dann über Negatives, wenn das Negative Auswirkungen auf viele hat. Sie berichten aber genauso gern über Positives, wenn das Positive Auswirkungen auf viele hat. Wenn Unternehmen nicht so häufig wie gewünscht in die Medien kommen, dann fehlt oft dieses Merkmal. “Mit den Augen des Kunden sehen” gilt auch hier.

Was haben Sie zu bieten, was sich auf viele positiv auswirkt? Und was im Idealfall sonst niemand zu bieten hat? Und was in dieser Form neu ist? Wenn Sie einen oder mehrere Punkte identifiziert haben, auf den diese Kriterien zutreffen, dann setzen Sie sich hin und schreiben Sie das auf. Dabei handelt es sich um einen ersten Textentwurf. Auch hier gilt, dass der Köder dem Fisch schmecken muss und nicht dem Angler. Die Meldung muss so formuliert sein, dass sie gelesen wird, und nicht, dass Sie als Unternehmer in der Meldung genügend gelobt werden.

Normalerweise müssen Sie einen solchen Text mehrfach überarbeiten. “Wenn der Autor sich nicht mit einem Text quält, muss es der Leser tun.” Diese Weisheit aller Autoren sollten Sie sich zu Herzen nehmen. Denn die Leser heute quälen sich nicht mehr mit Texten, sie lesen sie einfach nicht mehr. Und die Medien bringen solche Meldungen auch schon gar nicht mehr. Wenn der Text fertig ist einen Redakteur, am besten einen, den Sie kennen, persönlich anrufen und ihm die Meldung direkt zusenden.

Wenn Sie also wollen, dass andere über das reden, was Sie Gutes tun, dann schreiben Sie so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Einige von Ihnen haben mir geschrieben, dass das bei den Chefwissen - Nachrichten so sei. Das freut mich sehr, denn ich möchte für Sie so spannend wie möglich schreiben. Schließlich ist es Ihre wertvolle Zeit, die Sie mir und meinen Vorschlägen widmen.

Wenn Sie möchten, helfe ich Ihnen gerne, spannende Meldungen zu schreiben. Und ich kann Ihnen viele Tipps geben, wie Sie bei den Suchmaschinen im Internet auch gefunden werden. So wie Chefwissen gefunden wird, wenn Sie diesen Begriff bei den großen Suchmaschinen eingeben. Wenn Sie das auch schaffen möchten, klicken Sie hier.

Viel Freude bei der Suche nach interessanten Themen und beim Schreiben von spannenden Meldungen. Viel Erfolg bei allem, was Sie tun!

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13. März 2007 - wer ist näher am Kunden dran als Friseure?

Friseur ist eine Berufung und niemand ist näher am Kunden als Friseure. Bei der Innungsversammlung der Friseurinnung Tier- Saarburg wurde das wieder einmal deutlich. Erfreulich ist, dass sich die Friseure trotz ihrer sprichwörtlichen Kundennähe intensive Gedanken machen, wie sie noch mehr Begeisterung bei den Kunden wecken können. Eberhard Häcker war gestern Gast bei der Friseurinnung und sprach dort über die Kundenolympiade und die Chancen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden noch mehr zu begeistern. Das ist vor allem eine Frage des Wohlfühlens.

Gerade Friseure haben die einmalig Chance, ihren Kunden eine Insel des Wohlfühlens zu bereiten. Allerdings gilt auch bei dieser Dienstleistung, dass im Durchschnitt nur zwei Drittel der Kunden sehr zufrieden oder zufrieden sind. Ein Drittel ist weniger zufrieden. Von denen sagt das aber nur jeder 24. Wichtig ist die direkte Kommunikation mit den Kunden, um herauszufinden, was schief gelaufen ist. Einen weniger zufriedenen Kunden zu begeistern ist zwar alles andere als leicht, bietet aber den unschätzbaren Vorteil, dass dieser Kunden zu einem empfehlenden Kunden wird.

Zufriedene Kunden sind das erste Ziel, aber nur die Bronzemedaille. Denn ob sie wiederkommen, hängt davon ab, was ihnen anderswo versprochen wird, denn zufriedene Kunden sehen Ihre Leistung und die Leistung des Friseurs als ausgewogen an. Sie sind für einen Wechsel jederzeit offen. Anders ist das schon, wenn Kunden das Gefühl haben, mehr bekommen als gegeben zu haben. Das hat nur wenig mit dem Preis zu tun, ein herzliches Lächeln und vor allem eine Atmosphäre des Wohlfühlens sind viel wichtiger und nicht zu bezahlen. Diese Kunden kommen mit größerer Wahrscheinlichkeit wieder. Wenn Sie dies aber öfter erleben und sich darauf verlassen, mehr Leistung zu bekommen als Gegenleistung zu geben, dann werden sie zu empfehlenden Kunden. Diese empfehlen nur weiter, wenn sie es für sicher halten, dass diese großartige Leistung zuverlässig geworden ist. Denn sie riskieren ihre sozialen Beziehungen, wenn ihre Empfehlung enttäuscht wird.

Empfehlende Kunden sind der einzig verlässliche Weg, dauerhaft neue Kunden zu gewinnen. Dazu sollte das ganze Team beitragen. Wenn der Chef oder die Chefin ein einsamer Rufer in der Wüste bleibt, bleiben auch die Kunden weg. Daher ist der Teamgeiste wichtiger denn je. Gesten habe ich aber auch etwas gelernt. Ein sehr erfahrener Friseurmeister zeigte mir, wo bei der Kopfmassage der Nerv verläuft, bei dessen sanfter Massage das Trinkgeld großzügig sprudelt.

Wer also eine Kopfmassage von mir wünscht, möge sich bitte per Mail bei mir melden.

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12. März 2007 - Vorbildlich: Friseure wollen Kunden noch mehr begeistern

Begeisterte Kunden sind die einzige Chance, auch morgen noch am Markt zu sein. Diese simple Erkenntnis greift immer mehr. Heute beschäftigen sich die Mitglieder der Friseurinnung Trier-Saarburg auf ihrer Vollversammlung mit dem Thema Kundenbegeisterung. Dazu haben sie Eberhard Häcker zu einem Vortrag eingeladen. Wer denkt, Haare wachsen immer und damit haben Friseure immer Konjunktur, der irrt gewaltig. Gerade Friseure mit ihrer sehr engen und persönlichen Kundennähe müssen besonders sensibel beim

Thema Kundenbegeisterung sein. Denn durch die enge Beziehung zu den Kunden ist auch die Gefahr groß, jemanden unbewusst zu verletzen. Außerdem ist die Mund-zu- Mund-Propaganda auch für Friseure von großer Bedeutung. Und für zufriedene Kunden gibt es ja bekanntlich nur die Bronzemedaille.

10./11. März 2007 - Weitere Tipps für Passwörter

Zuerst die Auflösung der Passwort- Rätsel von gestern. Hier die Lösung für die Damen zuerst: H-mMhgw7Bg! Dahinter verbirgt sich der Merksatz: Hilfe- mein Mann hat gestern wieder 7 Biere getrunken! Hinter dem zweiten Passwort verbirgt sich ein anderer Merksatz: Sw007!Ahw08-15? bedeutet Sprüche wie 007! Aber handeln wie 08-15? Diese beiden Merksätze können Sie sich garantiert merken, und damit ist das Passwort, das aus den Anfangsbuchstaben der Sätze besteht, ebenso leicht zu merken. Hier noch die Lösung für die Männer: H!MFwsw86K! bedeutet Hilfe! meine Frau wiegt schon wieder 86 Kilogramm! Und das andere Musterpasswort hieß H!WkDnew1000aFa? Hallooo! Warum kannst Du nicht einparken wie 1000 andere Frauen auch? Auch diese Merksätze sollten kein Problem für unser Gedächtnis sein. Und hier der Tipp, wie Sie selbst solche Merksätze bilden können. Denken Sie an eine Situation, über die Sie sich schon oft geärgert oder gefreut haben und bilden Sie einen nicht zu kurzen, aber auch nicht zu langen Merksatz daraus. Nehmen Sie von diesem Merksatz die Anfangsbuchstaben. Schon haben Sie ein kaum mehr zu knackendes Passwort. Spaß macht es außerdem noch. Und wenn Sie sich verschiedene Passwörter merken sollen, dann stellen Sie sich eine bestimmte Person oder unter Umständen Ihr Haustier vor, was derjenige oder dasjenige in der Situation tun würde. Also für ein Bankpasswort beispielsweise - angenommen Ihr Hund heißt Hasso - HhswsKu500Eü. Das heißt im Klartext: Hasso hat schon wieder sein Konto um 500 Euro überzogen. Wetten, dass solche ein Passwort von niemandem erkannt wird?

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9. März 2007 - Tipps für das Merken von Passwörtern

Wie viele verschiedene Passwörter und PINs müssten Sie sich merken? Wenn es weniger als zehn sind, dann müssen Sie mir den Trick verraten! Dabei gilt es nicht, einfach ein und dasselbe Passwort für mehrere Gelegenheiten zu verwenden. Das kann ja jeder. Besser ist es schon, sich für Passwörter einfache Merkregeln zu bilden, mit denen es leichter fällt, sich Passwörter zu merken. Immer wieder werden wir aufgefordert, ein Passwort einzurichten. Natürlich sollte man sich das Passwort nirgends aufschreiben. Wenn man das tut und jemand Unbefugtes findet und nutzt es, dann haben wir unter Umständen ein Haftungsproblem an der Backe. Aber wie soll man sich die ganzen Passwörter merken?

Dazu kommt, dass bei den verwendeten Passwörtern heute aus Sicherheitsgründen alle Zeichenmöglichkeiten auch genutzt werden sollten. Dazu gehören nicht nur Kleinbuchstaben, sondern eben auch Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Wenn man sich beispielsweise folgende Kombination merken soll, geht das auf den ersten Blick nicht ohne Zettel: H!MFwsw86K! Oder bei folgendem Passwort sieht es nicht viel anders aus: H!WkDnew1000aFa? Natürlich geht auch dieses Passwort: H-mMhgw7Bg! oder Sw007!Ahw08-15?

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann sollten Sie morgen wieder vorbeischauen. Da finden Sie hier die Auflösung und weitere Tipps, wie man sich Passwörter prima merken kann und keines mehr vergisst. Falls Sie es nicht abwarten können, schicken Sie mir eine Mail. Dann erhalten Sie die Antwort vorweg. Dazu klicken Sie bitte hier.

8. März 2007 - Lieber Verblüffen als Feilschen

Wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihre Kunden andauernd um den Preis feilschen, dann sollten Sie Ihre Kunden verblüffen, und das besser zweimal zu viel als einmal zu wenig. Verblüfft sind Kunden dann, wenn Sie etwas gänzlich Unerwartetes bekommen und dieses Unerwartete auch noch etwas ist, was ihnen gut gefällt oder was sie sehr gut brauchen können. Und auch hier gilt wieder, dass es weniger auf den materiellen Wert ankommt als vielmehr auf die Eingängigkeit der Geste. Je emotionaler eine solche Geste wirkt, desto verblüffter ist der Kunden, und desto weniger wird gefeilscht.

Leider gelingt es nur sehr wenigen Verkäufern, ihre Kunden wirklich zu verblüffen. Hier könnte man Beispiele aus allen Branchen bringen. Nehmen wir einmal den Autokauf. Ich habe in meinem Leben bisher 5 neue Autos gekauft. Noch nie hat mit ein Autohaus eine Probefahrt mit dem neuen Modell angeboten. Statt dessen bekomme ich jedes Jahr ein gedruckte Geburtstagskarte mit einer eingedruckten, unleserlichen Unterschrift. Das war alles. Einmal war ich überrascht. Nach einer Inspektion war das Auto gewaschen. Wo bleibt hier die positive Emotion?

Was ich mir wünschen würde? Informationen über neue Modelle und neue Techniken, aber nicht anonym zugeschickt, sondern in einem persönlich an mich gerichteten Schreiben, auf meine Lebensumstände zugeschnitten. Der Autohändler kennt diese ziemlich gut, schließlich vertraue ich ihm des Öfteren meine Auto an, das wer von Innen sieht. Daher kennt er mich ziemlich genau, weil, welchen Musikgeschmack ich habe, weil er meine CDs im Auto sieht. Mit ein wenig Phantasie lässt sich mit diesen Informationen schon mal ein nettes Präsent zum Geburtstag finden, wenn man das möchte und einem die Kunden wirklich wichtig sind. Vor allem möchte ich das Gefühl haben, ernst genommen zu werden. Ich möchte durchaus, dass man sich um mich bemüht. Wenn es einem Autohaus gelänge, seine Kunden mehrmals richtig angenehmen zu überraschen, was glauben Sie, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Kunden noch intensiv um den Preis feilscht?

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7. März 2007 - Was ist wichtiger als der Preis?

So vieles! Und unsere Kunden nehmen die Unterschiede immer mehr wahr. Allerdings ist der Preis dann wichtig, wenn andere Kriterien zum Vergleich fehlen. Wer seine Waren oder Leistungen so anbietet wie alle anderen auch, bietet seinen Kunden nichts, was den Kunden mehr zum Vergleichen reizen würde als der Preis. Wenn man aber einen ganz besonderen Service bietet und dem Kunden das Gefühl vermittelt, etwas ganz Besonderes zu sein, der hat gute Chancen, dass der Preis nicht mehr das Kriterium Nummer 1 ist. Was können sie Ihren Kunden in dieser Richtung bieten? Nun, eine ganze Menge. Zunächst einmal Wertschätzung. Stellen Sie sich vor, Sie sind Kunden in einem Buchladen. Als Sie den Laden betreten, ist die Verkäuferin in ein Gespräch mit Kunden vertieft. Da Sie zwar wissen, welches Buch Sie kaufen wollen, aber nicht, ob es da ist und wo es gegebenenfalls steht, sind Sie auf die Unterstützung der Fachkraft angewiesen.

Nun gibt es mindestens zwei Möglichkeiten, wie die Verkäuferin reagiert. Entweder nimmt sie keine Notiz von Ihnen und kümmert sich weiter ganz intensiv um Ihren Kunden. Gut für den Kunden, schlecht für Sie. Oder sie schaut kurz zu Ihnen her, lächelt Sie an und sagt: “Bitte entschuldigen Sie mich noch eine kurze Zeit, ich bin hier gleich so weit und habe dann viel Zeit für Sie!” In welchem Fall fühlen Sie sich besser? Sagen Sie jetzt nicht im ersten Fall, das glaubt Ihnen kein Mensch.

Im Umkehrschluss zeigt das aber auch, dass wir gegen “Geiz ist geil” nur gemeinsam mit allen Mitarbeitern ankommen. Jeder Kundenaufmerksamkeit zählt. Je mehr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitziehen, um so mehr haben die Kunden das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Die Neigung, am Preis zu feilschen, nimmt mit dem wachsenden Grad der Zufriedenheit deutlich ab. Lassen Sie uns alle gemeinsam viel gegen den Geiz tun!

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6. März 2007 - Geiz bekämpft man, indem man besser ist

Haben Sie es auch so satt? Dieses Gegröle von Geiz ist geil und weiterer Schwachsinn? Warum ist das erfolgreich, obwohl unglaublich nervig? Nun, wer dieses dumme Gewäsch satt hat, sollte etwas Besseres dagegen setzen. Wenn Menschen die Preise vergleichen, dann nur, weil sie nichts anderes zu vergleichen haben. Wenn Sie besser sind, mehr bieten und den Kunden einfach ein besseres Gefühl vermitteln, rückt der Preis ganz schnell in den Hintergrund. Wichtig ist aber, dass Sie etwas ganz Besonderes werden - und zwar in den Augen Ihrer Kunden! Wer sich verhält wie die Masse, wird von den Kunden auch als Teil der Masse wahrgenommen und muss sich in den Augen der Kunden mit der Masse messen lassen.

Wer das nicht möchte, muss seinen ganz persönlichen Stil im Umgang mit Kunden finden. Wie lange darf beispielsweise die Reaktionszeit auf Anfragen von Kunden sein? Kommt auf den Kommunikationsweg an. Am Telefon sollten Anfragen sofort beantwortet werden. Falls ein Rückruf erforderlich ist, sollte der noch am selben Tag erfolgen. Im andern Fall ist der potenzielle Kunde zu informieren, warum es länger dauert.

Eine Anfrage per Mail sollte im Normalfall innerhalb von einer Stunde beantwortet werden. Das bringt Einzelkämpfer und kleine Unternehmen in die Bredouille, sollte man meinen. In Wirklichkeit sind die Kleinen immer noch schneller als viele Große, die sich erstaunlich lange Zeit mit der Antwort lassen oder Mails ganz vergessen.

Anfragen per Fax sollten wie Mails behandelt werden. Und Anfragen per Brief? Wenn es geht, sofort zurückrufen und ein ausführliche Antwort ankündigen. Geht nicht? Dann ärgern Sie sich bitte weiter über die Geiz-ist-geil-Mentalität. Oder denken Sie anders darüber? Dann mailen Sie mir - mal sehen, wie lange die Antwort dauert.

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5. März 2007 - AGG im Zivil- und Privatrecht (Tipps)

Falls Sie das AGG anfangs nicht so richtig ernst genommen haben, geht es Ihnen wie vielen Ihrer Kollegen. Mittlerweile haben einige Unternehmen schon richtig Ärger wegen Ausschreibungen für Stellen bekommen, die von Bewerbern benachteiligend empfunden wurden. Nun geht es langsam auch im Zivil- und Privatrecht los. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, einige Tipps zu beachten und umzusetzen, die Ihnen jede Menge Ärger ersparen könnten. Es geht nicht darum, bei einem Gesetz, bei dem vor allem die Umkehr der Beweislast für einen immensen Aufwand bei Dokumentationen sorgt, jetzt plötzlich gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Es geht nur darum, unnötigen Ärger und unnötige Kosten durch Strafen zu vermeiden.

Kontrollieren Sie daher alle schriftlichen Unterlagen wie Merkblätter, Antragsformulare, Verträge, Flyer, Aushänge, Hausordnungen usw., mit denen Sie auf Ihr Angebot aufmerksam machen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die eine oder andere Regelung diskriminierend sein kann, fragen Sie einen Anwalt. Da ist man schneller dabei, als man denkt. Wie ist das beim Betreiber eines Fitnessstudios? Darf der nun Kurse nur für Frauen oder umgekehrt nur für Männer anbieten? Dies ist eindeutig Chefwissen.

Überprüfen Sie daher auch alle Öffnungszeiten, Altersbeschränkungen und Nutzungsregelungen, ob dort aufgeführte Ungleichbehandlungen sachlich eindeutig zu begründen sind und notfalls einer Beschwerde standhält.

Heben Sie alle Ungleichbehandlungen auf, bei denen das der Fall ist, und informieren sie Ihre Kunden und potenziellen Kunden hierüber.

Weisen Sie alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt, insbesondere Kontrolleure, darauf hin, dass sie Kunden keinesfalls diskriminierend behandeln oder auch nur den Anschein einer diskriminierenden Behandlung erwecken dürfen.

Erstellen Sie eindeutige Anweisungen, in denen auf diskriminierungsfreie Behandlung von Kunden hingewiesen wird und dokumentieren Sie Unterweisungen Ihrer Mitarbeiter zu diesem Thema.

Vereinbaren Sie Sanktionen für den Fall, dass dennoch Diskriminierungen geschehen.

Besonders wichtig ist, dass alle künftigen Ungleichbehandlungen, Zurückweisungen oder Einschränkungen sorgfältig begründet und dokumentiert werden, denn sie sind nicht verboten, müssen aber aus rein sachlichen Gründen begründbar sein. Auch das ist Chefwissen, das über Ihren Schreibtisch gehen muss.

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3./4. März 2007 - AGG im Zivil- und Privatrecht

Durch das AGG wurde bei so genannten Massengeschäften ein umfassenden Benachteiligungsverbot eingeführt. Massengeschäfte  werden typischerweise beispielsweise im Einzelhandel, in der Gastronomie, im Transportgewerbe erbracht. Sie liegen dann vor, wenn ohne Ansehen der Person zu vergleichbaren Bedingungen in einer Vielzahl von Fällen zivilrechtliche Schuldverhältnisse begründet, durchgeführt oder beendet werden. Weiter wirkt sich das AGG aus, wenn die personelle Auswahl nach der Art des Schuldverhältnisses eine nachrangige Bedeutung hat. Dies ist beispielsweise bei Vermietung von Wohnraum durch große Anbieter der Fall. Außerdem greift das AGG, wenn es sich um eine privatrechtliche Versicherung handelt (beispielsweise Unfall-, Kranken-, Lebensversicherung. Die Bestimmungen des AGG schränken die privatrechtliche Vertragsfreiheit deutlich ein. Dabei bezieht sich der ethnische und geschlechtsspezifische Diskriminierungsschutz auf fast alle Verträge des Wirtschaftsverkehrs. Bei den Diskriminierungsmerkmalen Behinderung, Alter, sexuelle Identität und Religion besteht dieser Schutz jedoch nur für Massengeschäfte und für privatrechtliche Versicherungen.

Dabei ist in das deutsche Recht etwas eingeführt worden, was das Rechtsempfinden vieler auf den Kopf stellt und zumindest gewöhnungsbedürftig ist. Es ist die so genannte umgekehrte Beweislast. Das heißt, das im Fall einer vermuteten Benachteiligung Indizien vorliegen müssen, die den Schluss auf eine Benachteiligung rechtfertigen. Hier ein Beispiel: Ein Dienstleistungsunternehmen schreibt die Stelle einer Sekretärin aus. Es gehen hunderte von Bewerbungen ein. Darunter eine 59 jährige erfahrene Kraft, ein homosexuell wirkender junger Mann, eine vollständig verschleiert auftretende junge Frau und eine junge Afrikanerin. Das Unternehmen entscheidet sich für eine junge Frau mit nur drei Jahren Berufserfahrung. Da die abgelehnten Bewerberinnen und Bewerber allesamt mehr Berufserfahrung haben, verklagen sie das Unternehmen wegen Benachteiligung. Das Unternehmen muss nun im Zuge der umgekehrten Beweislast nachweisen, dass es die Entscheidung allein aus sachlichen Erwägungen getroffen hat. Wohlgemerkt, die eingestellte Bewerberin hatte nur drei Jahre Berufserfahrung. Dass bei einem Dienstleister andere Faktoren als Berufserfahrung von Bedeutung sind, beispielsweise Kommunikationsstärke, gilt es nun zu beweisen. Vor allem ist der Nachweis zu führen, wie im gesamten Auswahlprozess der Grundsatz der Gleichbehandlung gewahrt wurde. Ohne eine lückenlose Dokumentation ist das nicht zu schaffen. Damit ist das AGG ein beispielloses Bürokratiemonster, das nach Meinung vieler der Gleichbehandlung einen Bärendienst erwiesen hat.

Welche Folgen hätte  in unserem Beispiel die Tatsache, dass die geforderte lückenlose Dokumentation  nicht geführt wurde? Wenn das Unternehmen nicht nachweisen kann, dass der Grundsatz der Gleichbehandlung gewahrt wurde, dann kann jeder der abgelehnten Bewerber drei Monatsgehälter als Ersatz für die entgangenen Gleichbehandlung einklagen. Wer glaubt ernsthaft, dass nach einer derartigen Erfahrung dieses Unternehmen in Deutschland auch nur noch einen einzigen Arbeitsplatz schaffen wird, zumal in anderen Ländern der EU der europaweit geforderte Grundsatz der Gleichbehandlung für weit weniger Fälle umgesetzt wurde

Schreiben Sie mir Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mit dem AGG! Bitte hier klicken.

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2. März 2007 - Ist das AGG  mittlerweile Alltag?

Ob wir es wollen oder nicht. Das Allgemeine Gleichbehandlungs- Gesetz (AGG) ist nunmehr seit einigen Monaten in Kraft. Auch wenn für viele Unternehmer in Deutschland mit dem AGG endgültig der Glaube an eine vernünftige Politik verloren gegangen ist, so müssen wir dennoch das AGG umsetzen. Hierzu noch einmal die Konsequenzen, die das AGG für Arbeitgeber und im Zivilrecht hat. Bei der Personalsuche und -auswahl muss das Unternehmen schon im Ansatz durch neutral formulierte Kriterien jeden Verdacht auf Diskriminierung vermeiden. In einem Bewerbergespräch kann sich der Arbeitgeber nur durch einen verstärkten Dokumentationsaufwand vor möglichen Klagen schützen. Auch notwendige vertragliche Änderungen und eine aufwendigere Gestaltung des Arbeitsplatzes verursachen erheblichen Aufwand. Weiter ist der Arbeitgeber verpflichtet, alles zu unternehmen, um Beschäftigte vor Benachteiligungen zu schützen. Er muss eingreifen, wenn Arbeitnehmer gegen das Benachteiligungsverbot verstoßen und die im Einzelfall geeigneten Maßnahmen treffen, von der Abmahnung bis zur Kündigung. Zu den zivil- und privatrechtlichen Folgen des AGG als Zusammenfassung finden Sie hier am 3./4. März weitere Informationen.

 

1. März 2007 - Wann haben Sie Ihr Gebäude zum letzten Mal hinsichtlich Sicherheit gecheckt?

Hoffentlich innerhalb der letzten zwölf Monate, denn gerade bei den sicherheitstechnischen Anforderungen ändert sich vieles. Was gestern noch als sicherheitstechnische Maßnahme ausgereicht hat, ist heute unter Umständen völlig unzureichend. Das betrifft zum einen die Sicherheit am Gebäude, zum anderen aber auch die Sicherheit im Gebäude. Selbst wenn Sie einen Sicherheitsbeauftragten haben sollten, ist Sicherheit dennoch Chefsache und das Wissen darum Chefwissen. In regelmäßigen Abständen sollte der aktuelle Stand der Sicherheit von Ihnen kontrolliert werden. Ganz nebenbei wird dadurch die Arbeit des Sicherheitsbeauftragten aufgewertet, wenn sich der Chef immer wieder mit der Sicherheit befasst.

Das beginnt beim Einbruchschutz. Nur wenige Unternehmen wissen, dass es bei der Polizei Spezialisten für Einbruchprävention gibt, die gegen eine relativ geringe Gebühr (in einigen Bundesländern sogar kostenfrei) ins Unternehmen kommen und zusammen mit Ihnen die Gebäudesicherheit hinsichtlich der Gefahr eines Einbruchs prüfen. Dann erstellen sie eine Liste mit Maßnahmen, die aus ihrer Sicht zur Vermeidung von Einbrüchen führen. Da die Erfahrung gerade der Polizei in diesen Fragen sehr groß ist, sollte dieses Angebot genutzt werden.

28. Februar 2007 - Großes Interesse der Ärzte am Datenschutz

Heute nehmen im Saarland die ersten 42 Arztpraxen an einer Schulung zum Thema Datenschutz in der Arztpraxis teil. Von den insgesamt etwa 1.800 niedergelassenen Ärzten haben in einer ersten Welle mehr als 200 die Teilnahme ihrer Praxis an diesem Seminar gemeldet. Immer mittwochs werden jetzt in fünf Gruppen die ersten Schulungen durchgeführt. In weiteren Wellen werden weitere Schulungen stattfinden. Die Kassenärztliche Vereinigung hat Eberhard Häcker von Team Datenschutz mit der Durchführung des Seminars betraut. Damit geht das Saarland beim Datenschutz in der Arztpraxis in die Offensive. Es ist das Verdienst der KV Saarland, bei diesem wichtigen Thema eine Vorreiterrolle bei der Sensibilisierung der Ärzte einzunehmen.

Die Umsetzung wird in den kommenden Wochen folgen. Vor allem die Vorabkontrolle, die wegen der automatisierten Verarbeitung von Gesundheitsdaten erforderlich ist, erfordert in jeder Arztpraxis einen Datenschutzbeauftragten, unabhängig von der Größe der Praxis. Dass die saarländische Ärzteschaft jetzt beim Datenschutz derart überzeugend in die Offensive geht, zeugt vom Sinneswandel bei diesem sensiblen Thema. Wir von Team Datenschutz beobachten seit einigen Monaten ein stetig wachsendes Interesse beim Grundrecht Datenschutz.

27. Februar 2007 - Wie sehr isoliert Sie Ihr Team?

Gehören Sie auch zu den Unternehmern, die Ihr Team so gut im Griff haben, dass sie von außen nicht mehr belästigt werden? Dann herzlichen Glückwunsch, denn Sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren. Sofern es Ihnen nicht geht wie dem Unternehmer, der eben diese Anweisung an sein Team gegeben hatte, und der in der Folge so abgeschirmt wurde, dass ihn eine ernsthafte Warnung zu einem Sicherheitsproblem im Unternehmen nicht mehr erreicht hat. In seinem Team nahm die Warnung niemand ernst, denn ihre Aufgabe bestand ja darin, den Chef von unliebsamen Störungen frei zu halten. Es kam, wie es kommen musste. Die Sicherheitslücke wurde für ein kriminelles Vorgehen genutzt, der Schaden für das Unternehmen ging in den sechsstelligen Bereich. Mit all den Folgen, die dann auf ein Unternehmen zukommen, wie Imageschaden, Ärger mit der Versicherung, die den Schaden nicht übernehmen wollte, denn da die Handlung vermeidbar gewesen wäre, war der Schaden nicht mehr abgedeckt. Hinterher war das Zähneknirschen deutlich hörbar, ein Mitarbeiter musste gehen. Dabei - und das wussten alle außer einem - war der Chef Schuld. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

Zwar können Sie nicht mit Hinz und Kunz am Telefon verhandeln, aber wenn Sicherheitsprobleme angesprochen werden, dann müssen Ihre Mitarbeiter entweder selbst beurteilen können, wie ernsthaft diese Anfrage ist und  dann auch an Sie durchstellen oder Sie müssen auch einmal riskieren, einen unnützen Anruf entgegen zu nehmen. Wissen um die richtige Kommunikation ist das wichtigste Chefwissen überhaupt. Und dafür müssen Sie in wichtigen Fällen auch erreichbar sein und können nicht alles an Mitarbeiter delegieren. Oder wie denken Sie darüber? Schreiben Sie mir eine Mail mit Ihrer Meinung!

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26. Februar 2007 - Fortbildung auf Erfolg kontrollieren 3

Wenn Mitarbeiter auf eine Fortbildung geschickt werden, dann soll sich diese Maßnahme auch auszahlen. Fortbildung soll eine Investition sein. Dann aber bitt auch mit guter Rendite. Wie kann man jedoch die Rendite bei einer Fortbildung messen? Immer häufiger fragen Auditoren im QMS nach, wie der Nachweis erfolgt ist, dass die Mitarbeiter bei der Fortbildung tatsächlich eine Änderung des Verhaltens erfahren haben. Am besten ist es dann, wenn sich nach der Fortbildung Kennzahlen im Unternehmen so verändert haben, dass ein ursächlicher Zusammenhang zu sehen ist und damit der Nachweis über den Erfolg der Fortbildung auch augenfällig wird.

Wenn beispielsweise fünf Verkäufer von insgesamt zehn im Unternehmen vorhandenen eine Fortbildung besuchen, dann gibt es mehrere Möglichkeiten, den Erfolg mittels Kennzahlen zu überprüfen. Beispielsweise könnte die Kennzahl Umsatz pro Kundenbesuch gestiegen sein. Oder könnte die Auftragszahl pro Verkäufer nach oben gegangen sein. Wichtig ist, dass man sich vor der Fortbildung genau überlegt, was da passieren soll und mit welchen Kennzahlen man den Erfolg messen kann. Wenn das feststeht, sollte vor Beginn der Fortbildung die Kennzahl gemessen werden und dann nach Ende der Fortbildung erneut, und zwar in regelmäßigen Abständen. Wenn man dabei saisonale Besonderheiten ausfiltert, bekommt man ein ziemlich genaues Bild vom Erfolg der Fortbildung.

Eine andere Möglichkeit wäre, den direkten Vergleich der beiden Verkäufer-Gruppen herbeizuführen. Diejenigen Verkäufer, die die Fortbildung besucht haben, müssten nun deutlich besser abschneiden als die anderen. Sonst war irgend etwas bei der Fortbildung nicht in Ordnung.

Mein Tipp: Vereinbaren Sie mit dem Trainer, einen Teil seines Honorars davon abhängig zu machen, dass die zuvor mit ihm besprochenen Kennzahlen nach Ende der Fortbildung auch tatsächlich erreicht werden. Bei Chefwissen-Seminaren ist das immer möglich. Rufen sie mich an, wenn Sie Näheres wissen möchten: +49(0)721 5687870 oder per Mail einfach hier klicken.

 

24./25. Februar 2007 - Fortbildung auf Erfolg kontrollieren 2

Der eigentliche Sinn von Fortbildung ist, eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Gleichzeitig ist das gezielte Erreichen einer Verhaltensänderung so ziemlich das Komplexeste, was es im menschlichen Leben gibt. Das hat zunächst mit unserer Evolution zu tun. Wenn wir nämlich immer sofort alles Neue ungeprüft übernehmen würden, gäbe es die Menschheit vermutlich schon nicht mehr. Umgekehrt ist in Zeiten des Wandels die permanente Anpassung von Verhalten eine Voraussetzung zum Überleben. Das ist ein echter Spagat. Zu viel Veränderung schadet genauso wie

zuwenig Veränderung. Da wir Menschen im Laufe von Jahrmillionen das Beharren auf Bewährtem gelernt haben, ist es entsprechend schwierig, eine Veränderung des Verhaltens zu erreichen.

Daher gilt es auf diese Anforderung an Weiterbildung ein ganz besonderes Augenmerk zu richten. Menschen ändern ihr Verhalten entweder freiwillig oder unter Druck. Druck kann in Fortbildungsveranstaltungen nur kontraproduktiv wirken. Freiwillig wird das Verhalten am ehesten geändert, wenn ein Vorbild sich entsprechend verhält. Daher ist die Persönlichkeit des Trainers ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor. Wenn es dem Trainer oder der Trainerin gelingt, in einer ganz besonderen Vorbildfunktion die Fortbildungsteilnehmer zu einer Verhaltensänderung zu bewegen, dann ist das Seminar ein Erfolg. Vorausgesetzt, die Verhaltensänderung entspricht der vom Auftraggeber gewünschten Änderung.

Verhaltensänderung lässt sich nur nachhaltig messen. Selbst schätzt man eine Verhaltensänderung subjektiv oft falsch ein. Daher gilt es das Umfeld zu befragen. Da sich Verhaltensänderungen in der Regel bei Kundenkontakten bemerkbar machen sollten, können auch die Kunden am ehesten sagen, ob sich das Verhalten der Mitarbeiter geändert hat. Das bedeutet, dass sich das Bildungscontrolling bei der Frage der Verhaltensänderung über einen längeren Zeitraum erstreckt und in der Ermittlung recht aufwändig wird. Man muss für einen Vergleich auch den Zustand davor kennen. Bei einer Beurteilung der Kunden bedeutet das, dass die Kunden vor und nach der Fortbildung befragt werden sollten, wenn man die Veränderung durch Kundenbefragung ermitteln möchte.

Das geht auch einfacher, z.B. durch die direkte Beurteilung per Smiley direkt im Anschluss an einen Kundenkontakt. Hier sieht man vor der Fortbildung, welcher Anteil der Kunden welche Note vergibt. Befragt man nach der Fortbildung erneut, hat man den unmittelbaren Vergleich.

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23. Februar 2007 - Fortbildung auf Erfolg kontrollieren 1

Das Gute an Fortbildung: Sie ist meistens erfolgreich. Weniger gut ist, dass man vorher selten weiß, ob man für das viele Geld und die investierte Zeit auch wirklich Erfolg geliefert bekommt. In diesem Zusammenhang sind Erfolgskontrollen sehr hilfreich. Sie werden oft auch als Bildungscontrolling zusammengefasst. Es gibt mindestens vier Stufen der Erfolgskontrolle: Zufriedenheit der Teilnehmer, der Erfolg beim Lernen, eine nachhaltige Verhaltensänderung und als oberste Stufe eine positive Veränderung der Kennzahlen des Unternehmens. Je höher die Stufe, desto komplexer das Controlling, aber desto genauer wird die Erfolgskontrolle auch.

Auf der ersten Stufe wird mit den üblichen Fragebögen am Ende des Seminars abgefragt, wie zufrieden die Teilnehmer waren. Damit ist zumindest die Akzeptanz beim Teilnehmer bewiesen. Oft sieht man an den Noten auch, wie gut ein Trainer als Entertainer ist. Über einen dauerhaften Lernerfolg sagt das jedoch noch nichts aus.

Die zweite Stufe ist die Stufe des Lernerfolgs. Sie kann z.B. durch eine lehrgangsinterne Prüfung nachgewiesen werden. Den Lernerfolg sieht man jedoch auch oft im Arbeitsalltag. Dies trifft um so mehr zu, je konkreter die Lerninhalte waren. Besucht jemand z.B. einen Computerkurs, bei dem der Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm geübt wird, sieht man den Lernerfolg am Grad der Beherrschung des Programms im Alltag.

Die dritte und vierte Stufe werden morgen hier behandelt. Übrigens ist bei den Seminaren von Eberhard Häcker mindestens bis zur dritten Stufe (der Stufe der nachhaltigen Verhaltensänderung) eine Garantie enthalten. Wenn Sie mir sagen, welche konkrete Verhaltensänderung Sie erwarten und wir uns auf eine konkrete Vorgehensweise geeinigt haben, dann erhalten Sie den vereinbarten Erfolg zum vereinbarten Festpreis. Näheres finden Sie hier bei meiner Garantie.

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22. Februar 2007 - Fehler zugeben und künftig verhindern

Hand aufs Herz. Es sollte nicht vorkommen, aber Fehler passieren nur dort nicht, wo nicht gearbeitet wird. Niemand macht absichtlich Fehler. Natürlich ärgert man sich über Fehler, wenn sie einem passieren. Aber wenn der Kunde den Fehler bemerkt hat, gilt es den Fehler auch zuzugeben. Denn wenn man Fehler zugibt, sind sie schon zur Hälfte verziehen. Wenn man gemachte Fehler abstreitet, macht man sich zunächst lächerlich. Wenn man das dann wider besseres Wissen hartnäckig tut, macht man sich unmöglich. Es ist auch unmöglich, wenn man Fehler nicht zugeben kann. Wichtiger ist es dann, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, dass der Fehler kein zweites Mal passiert. Entsprechende Änderungen im Organisationsablauf oder in den Verfahren sind daher unbedingt und sofort vorzunehmen. Je eher wir bereit sind Fehler zuzugeben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu richtig bösen Beschwerden kommt, die dann auch immer mit einem unliebsamen Auftritt eines Kunden einhergehen. Also ruhig Fehler zugeben und sie künftig vermeiden.

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21. Februar 2007 - Bedanken Sie sich für Kritik?

Was für eine Frage! Da kritisiert uns jemand. Und nun sollen wir uns auch noch dafür bedanken? Fragen wir einmal anders herum. Woher wollen wir sonst erfahren, was wir in den Augen von anderen Menschen besser machen können? Hier ist natürlich nicht die Killerphrase während einer Präsentation gemeint. Ich meine hier die ehrliche Kritik eines Menschen, der uns zutraut, dass wir es besser können und der das auch möchte, weil er unser Bestes will. In diesem Fall ist es sehr wohl angemessen, sich auch zu bedanken. Wenn es auf den ersten Blick auch schwerfällt. Lob gehört zwar auch zu den wichtigen Übungen, aber ohne Kritik, ohne den berühmten Tritt in den Hintern, würden wir uns schwerlich verbessern. Danken wir also einem Menschen, der uns ehrlich sagt, was wir besser machen könnten, denn er hilft uns auf dem Weg nach vorne.

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20. Februar 2007 - Touchée! Wie gehen wir mit Kritik um?

“Sie waren auch schon besser!” Wie gehen wir mit diesem Satz nach einer Präsentation um? Angenommen, wir können davon ausgehen, dass der Kritiker das wirklich so meint, also nicht nörgeln möchte oder neidisch ist. Im ersten Moment tut jede Kritik weh. Und dann? Im Dienstleistungssektor ist ein Drittel der Kunden weniger zufrieden. Positiv ausgedrückt: Zwei Drittel der Kunden sind zufrieden. Von den anderen beschwert sich im Schnitt jeder 24. Die anderen sagen es nicht uns, sie sagen es Freunden oder Bekannten. Jeder Kritiker repräsentiert damit 24 weniger zufriedene Kunden. Dafür müssen wir ihm dankbar sein, denn nur er hat es uns gesagt. Und noch etwas ganz Entscheidendes kommt hinzu. Er traut uns offenbar zu, dass wir es besser können, denn sonst hätte er sich nicht der Mühe unterzogen, uns offen zu sagen, was nicht in Ordnung war.

Wie wäre es mit folgender Vorgehensweise bei Beschwerden und Kritik?

  1. Danken Sie dem Kunden/ der Person für das offene Wort.
  2. Geben Sie zu, wenn Sie einen Fehler gemacht haben.
  3. Entschuldigen Sie sich für die Mühe, die Sie damit dem anderen verursacht haben.
  4. Wenn Sie versprechen, etwas zu tun, dann tun Sie das auch unbedingt!
  5. Tun Sie alles, um eine Wiederholung zu vermeiden!
  6. Lassen Sie von unabhängigen Dritten kontrollieren, ob die Verbesserung tatsächlich eingetreten ist!

Ich weiß, das fällt nicht leicht. Dennoch ist es unabdingbar. Noch einmal die Zahl: Nur zwei von drei Kunden sind wirklich zufrieden. Bei den weniger Zufriedenen bekommen wir nur sehr selten die Chance nachzubessern. Wenn es aber gelingt, dem weniger zufriedenen Kunden eine unerwartete Lösung zu präsentieren, ist dieser aller Wahrscheinlichkeit nach begeistert. Das wird er weitererzählen. Sie können mit einem guten Umgang mit Beschwerden aus Fehlern Stärken machen, indem die Kunden aus dem Stand zu empfehlenden Kunden werden! Wenn Sie bedenken, wie schwierig es ist, Kunden zu empfehlenden Kunden zu entwickeln, ist das eine einmalige Chance! Nutzen Sie dies Chance!

Hier finden Sie weitere Gedanken zu Beschwerden.

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19. Februar 2007 - Sie zahlen 100% Gehalt. Wieviel % Leistung erhalten Sie dafür?

Vielleicht zuerst eine andere Frage. Kennen Sie überhaupt die Möglichkeiten Ihrer Mitarbeiter? In vielen Fällen nutzen Vorgesetzte die Potenziale ihrer Mitarbeiter nur zu einem kleinen Teil. Wenn Jürgen Klinsmann bei der Fußball-WM 2006 nicht jeden seiner Spieler nach genau dessen Fähigkeiten eingeteilt hätte, wäre dieses Sommermärchen niemals so geschehen. Alle Fußballexperten waren sich vor und nach der WM einig, dass das spielerische Potenzial einiger anderer Mannschaften weitaus besser was als das der Deutschen. Weil aber jeder optimal eingesetzt wurde, konnte eine Teamleistung entstehen, die eben auch optimal war.

Wie ist das in Ihrem Team? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob sie Ihre Mitarbeiter so einsetzen, dass sie ihre Stärken wirkungsvoll einbringen können? Kennen Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter überhaupt so genau, dass Sie das könnten? Ich habe es in meinem Leben selbst oft erlebt, dass meine früheren Chefs mich häufig zu Arbeiten eingeteilt haben, bei denen andere besser gewesen wären. Meine eigenen Stärken hingegen wurden eher selten gefordert, auch da wurden andere eingesetzt, die ihre Stärken wiederum woanders hatten. Wofür bezahlt uns unser Kunde? Eben - für die Stärken.

Mein Tipp: Nehmen Sie mit Ihren Mitarbeitern eine Stärkenanalyse vor. Überlegen Sie, wie Sie die individuellen Stärken der Leute noch besser als bisher einsetzen können. Fragen Sie Ihre Mannschaft immer wieder, ob die Stärken der andere im Team auch richtig zur Geltung kommen. Ihre Leute kennen nämlich die Stärken untereinander sehr genau. Arbeiten Sie mit Ihren Führungskräften immer wieder darauf hin, dass sie die Mannschaft entsprechend den Stärken aufstellen. Vielleicht reicht es nicht zum Weltmeistertitel. Aber ein dritter Platz weltweit wäre doch für die meisten unter Ihnen auch ganz ok, oder?

Beim Thema Stärken erkennen und einsetzen kann ich Sie unterstützen. Ich heiße zwar nicht Jürgen Klinsmann, aber Eberhard Häcker. Rufen Sie mich an +49(0)721 5687870 oder schicken Sie mir eine Mail (hier klicken), und ich sage Ihnen, wo Ihr Team noch Potenziale hat.

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16. Februar 2007 - Was ist das Wertvollste Ihres Unternehmens?

Ihre Kunden und Ihre Mitarbeiter! Das Wertvollste, das man hat, muss man pflegen und gut behandeln. Am Besten geht das mit dem direkten Kontakt. Pflegen Sie das Gespräch mit den Mitarbeitern, aber auch mit den Kunden! Kundenkontakt ist auch Chefsache. Chefwissen über die Kunden gehört mit zum wichtigsten Wissen, das Chefs haben. Mit den Augen des Kunden sehen, mit den Ohren des Kunden hören und die Gedanken des Kunden denken sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren Ihres Unternehmens! Je besser Sie und Ihre Mitarbeiter das können, desto zufriedener werden Ihre Kunden sein. Fragen Sie Ihre Kunden nach deren Erfolgen - der Erfolg Ihrer Kunden wird auch zu Ihrem Erfolg! Gratulieren Sie, wenn Sie mitbekommen, dass dem Kunden etwas Besonderes geglückt ist. Bieten Sie Unterstützung an, wo es geht. Wenn Sie mitbekommen, dass dem Kunden irgend etwas fehlt, ist das fast schon ein Auftrag! Das bekommen Sie aber nur mit, wenn Sie engen Kontakt halten.

Vorschlag als Sofortmaßnahme: Greifen Sie zum Telefonhörer und rufen Sie jetzt und heute noch mindestens 5 Ihrer Kunden an. Sprechen Sie mit ihnen, fragen Sie nach aktuellen Erfolgen, fragen Sie nach Plänen. Zeigen Sie Ihr echtes Interesse, und Ihre Kunden werden das Interesse Ihnen gegenüber auch erhöhen. Tun sie es jetzt sofort - ich selbst mache es heute auch! Viel Erfolg und viel Freude beim Kundenkontakt!

15. Februar 2007 - Abstand wahren auch im Geschäftsleben

Wenn Menschen miteinander reden, brauchen Sie einen gewissen Abstand zwischen sich. Dieser Abstand ist beileibe nicht immer gleich. Vielmehr richtet er sich nach der persönlichen Nähe, nach den sonstigen Lebensumständen und unter Umständen nach den kulturellen Gewohnheiten. So ist der Abstand, bei dem sich die Gesprächspartner noch wohl fühlen, in dicht besiedelten Gebieten geringer als in ländlicher Umgebung. Menschen haben eine so genannte Intimzone, die einen Abstand zwischen 15 und 45 cm einschließt. Man hat herausgefunden, dass Großstadtmenschen einen engeren Abstand tolerieren als Landbewohner. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass es eine persönliche Zone zwischen 45 und 120 cm gibt. In dieser Zone fühlen wir uns wohl, wenn wir miteinander reden. Wir kennen eine gesellschaftliche Zone, die sich zwischen 120 und 360 cm erstreckt. Für größere Gruppen kennen wir eine öffentliche Zone von mehr als 360 cm.

Interessant ist, dass diese Zone enger ist, wenn die Menschen aus einem dicht besiedelten Gebiet kommen. Wenn ein japanischer Geschäftsmann aus Tokio auf einen Ölbaron aus Texas trifft, dann möchte dieser einen größeren Abstand wahren als der Japaner. Der Japaner rückt auf, der Texaner weicht zurück. Der Japaner rückt wiederum auf, der Texaner macht wieder einen Schritt rückwärts. Beide merken das jedoch nicht, denn sie sind ins Gespräch vertieft. Für einen außenstehenden Beobachter ergibt sich ein nettes Bild. Beide bewegen sich im Laufe einer halben Stunde einmal rund um den Raum herum, fast wie auf einer Tanzfläche beim Walzer, bei dem der Japaner führt.

Eine weitere interessante Beobachtung passt zur derzeit stattfindenden fünften Jahreszeit. Wenn Menschen maskiert sind, also anonym auftreten, sind diese Grenzen ebenfalls aufgehoben. Vielleicht ist das das Geheimnis, warum Fasching oder Karneval bei vielen Menschen so beliebt ist.

Mein Tipp: Beachten Sie diese ungeschriebenen gesellschaftlichen Regeln unbedingt. Gerade im Geschäftsleben und wahren Sie den erforderlichen Abstand, besonders im Umgang mit Geschäftspartnerinnen.

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14. Februar 2007 - Mehr Achtung - mehr Höflichkeit

Immer öfter beklagen sich Erwachsene über die mangelnde Höflichkeit der Jugendlichen. Für mehr Höflichkeit gibt es aber überall Potenzial, auch bei uns. Gerade bei Gesprächen per Telefon gibt es einige Möglichkeiten. Das beginnt schon beim Namen. Da wir uns beim Telefonieren nicht sehen und damit die wichtigen Signale der Körpersprache nur indirekt aufnehmen können, ist eine klare und deutliche Nennung des eigenen Namens unverzichtbar. Das gilt auch umgekehrt. Ein unbedingtes Gebot der Höflichkeit ist es, den Gesprächspartner mit Namen anzusprechen. Dazu muss man diesen aber erst einmal verstanden haben. Das heißt auch, dass man nachfragen muss, wenn man den Namen nicht eindeutig verstanden hat. Es ist nicht nur chefwissen, wenn man sich beim Telefonieren den Namen des Partners aufschreibt. Mir fällt auf, dass gerade Chefs immer wieder gegen diese einfache Regel der Höflichkeit verstoßen und den Namen des Partners am Telefon entweder nicht mehr wissen oder im weiteren Verlauf des Gesprächs nicht mehr nennen.

Das ist zum einen unhöflich. Man verschenkt damit zum anderen auch eine große Chance der ganz persönlichen Kommunikation. Wenn man mit dem eigenen Namen angesprochen wird, erhöht das die Gesprächsakzeptanz ganz erheblich. Wer immer wieder “kalt” angerufen wird, weiß, dass diese Verkäufer am Telefon den Namen wiederholt nennen. Wenn das zu oft geschieht, ist es - wie bei allem, was zu viel wird - schon wieder lästig. Aber wenigstens in diesem Punkt sind die Telefonverkäufer höflich. Ich persönlich möchte diesen Leuten, die auch ihren Job tun, zumindest in puncto Höflichkeit nicht nachstehen. Sie auch nicht, oder?

Chefwissen-Tipp (wenn Sie das nicht sowieso schon tun): Notieren Sie sich den Namen des Gesprächspartners. Wenn sie ihn nicht verstanden haben, fragen Sie nach (“Verzeihung, ich habe Ihren Namen nicht verstanden. Könnten Sie ihn bitte noch einmal wiederholen?”). Bei Zweifeln fragen Sie ruhig nach, wie man den Namen schreibt. Nennen Sie den Namen des Partners im Verlauf des Gesprächs immer wieder. So merken Sie sich ganz nebenbei den Namen von anderen Menschen wesentlich leichter.

13. Februar 2007 - Beauftragte für Datenschutz beginnen Qualifikation

In Karlsruhe beginnen heute eine Frau und sechs Männer ihre Ausbildung als externe/r Datenschutzbeauftragte/r. Datenschutz wird immer wichtiger, die Kunden erwarten ihn, die Erteilung von Aufträgen wird immer häufiger von der Umsetzung des Datenschutzes abhängig gemacht, und nicht zuletzt ist er auch gesetzlich gefordert. Die Ausbildung ist komplex und sehr interessant. Bis zum 27. März wird ein Praxisprojekt erstellt, das die Umsetzung des Datenschutzes im Unternehmen zum Inhalt hat.

Für die Umsetzung in der Praxis besteht kein Mangel - immer mehr Unternehmen fragen bei Team Datenschutz an, ob eine Zusammenarbeit beim Datenschutz erfolgen kann. Das tun wir natürlich gerne. Wenn es Ihnen auch so geht - Unterstützung beim Datenschutz ist günstiger, als Sie denken. Hier gibt es weitere Informationen und mehr chefwissen für Sie: Info@team-datenschutz.de

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12. Februar 2007 - wie zielorientiert verhandeln Sie?

“Wer nicht weiß, wo er hinwill, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nirgendwo ankommt.” Dieser Satz wird Mark Twain zugeschrieben. Obwohl wir alle die dahinter stehende Weisheit zu kennen glauben, handeln wir doch viel zu oft nicht nach der Maxime, stets ein Ziel zu setzen, bevor man in eine Verhandlung geht. Wie ist das bei Ihnen? Gehören Sie zu den ca. 75% aller Verhandler, die ohne ein klares Ziel in ein Gespräch gehen? Oder gehören Sie zu den 25% ziel- und erfolgsorientierten Verhandlern? Der Unterschied ist in der Praxis enorm. Wer sich Ziele setzt, weiß

wohin die Reise geht - und kommt viel öfter dort an, wo er hingewollt hat. Wer sich keine Ziele setzt, kann keinen Weg festlegen, kann nicht kontrollieren, ob das Ziel noch im Visier ist.

Ohne Zielfestlegung ist ein sauberes Verhandlungsmanagement kaum möglich. Wie sollen sich die Verhandlungspartner vorbereiten, wenn kein Ziel formuliert ist? “Gehen wir mal in das Gespräch, wir werden schon sehen, was möglich ist.” Viel zu oft ist das die Devise. Verhandlungsmanagement bedeutet, dass auch Alternativen vorbereitet werden, wenn das Ziel einmal nicht auf dem direkten Weg erreichbar sein sollte. Wer mit Zielvorstellung in eine Verhandlung geht, kommt schneller zum Ziel als wenn das Ziel erst unterwegs festgelegt wird.

Vielfach verhandelt man nicht allein, sondern es sind noch weitere Kollegen aus dem Unternehmen dabei. Ohne Ziel kann keine klare Absprache getroffen werden. Ohne Ziel ist eine konstruktive Rollenverteilung kaum denkbar. Ohne Ziel weiß man nicht, wann der richtige Zeitpunkt für eine Auszeit zur neuen Strategieabstimmung erforderlich ist.

Sie sehen, eine klare Zielformulierung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, wenn wir in eine Verhandlung gehen. In den Tagesseminaren “Knallhart verhandeln” trainieren wir gemeinsam, wie eine optimale Zielfestlegung aussieht. Dabei lernen Sie auch eine saubere Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Das ist echtes chefwissen.

Interessiert? Dann klicken Sie hier.

10./11. Februar 2007 - Waderner Wirtschaft trainiert verhandeln

Gewerbetreibende aus der Stadt Wadern mit 14 Stadtteilen setzen sich am Samstag nach Ladenschluss zusammen und trainieren das effiziente und harte Verhandeln. Unter der Moderation von Trainer Eberhard Häcker wollen sie das ihre dazu tun, in Zukunft bei Verhandlungen besser aufgestellt zu sein. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem bewussten und unbewussten Aussenden von Signalen, die unser Gegenüber mehr oder weniger exakt deutet. Dabei handelt es sich um chefwissen, das auch für jeden Mitarbeiter von Interesse ist. Viele haben schon vor der Verhandlung verloren, wenn der andere in ihrer Gestik und Mimik wie in einem offenen Buch liest. Mit Übung und dem nötigen Wissen kann dies in Zukunft vermieden werden. Allerdings ist dazu viel Selbstdisziplin vonnöten, denn der innere Schweinehund neigt dazu, alte Gewohnheiten weiterzuführen. 

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9. Februar 2007 - Ärgernis der Woche: Gebühren für Auskünfte vom Amt

Nicht genug, dass wir das komplizierteste Steuerrecht der Welt haben. Seit 2007 müssen wir für verbindliche Auskünfte seitens der Finanzverwaltung auch noch kräftige Gebühren bezahlen! Bei solchen Auskünften legen sich die Beamten fest. Man hat die Gewähr, dass man bei entsprechendem Vorgehen die Steuervorteile auch sicher hat. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Der Hammer ist, dass diese Auskünfte Gebühren kosten, deren Höhe sich am Wert der Auskunft für das Unternehmen orientiert. Da sind schnell fünf- und sechsstellige Beträge beieinander. Nicht nur, dass der Staat uns das komplizierteste Steuerrecht zumutet. Nun verdient er auch noch daran, dass er dieses komplizierte Steuerrecht nicht vereinfacht, denn zahlen muss jeder, der sicher gehen will, alles richtig zu machen. Mein Tipp: Wenden Sie sich an Ihren Wahlkreis-Abgeordneten und zeigen Sie ihm die gelbe Karte. Nicht umsonst verlagern immer mehr Unternehmen Ihren Sitz ins benachbarte Ausland, z.B, nach Luxemburg. Mit derartigen Maßnahmen, die alles andere als kundenfreundlich sind, sorgt der Staat für weiteren Verdruss. Was meinen Sie dazu? Schreiben Sie mir Ihre Ansicht zu diesem Ärgernis der Woche! Klicken Sie hier!

8. Februar 2007 - Lob ist Balsam für die Seele und Ansporn für neue Leistung

Heute schon gelobt? Jeder Tag ohne ehrliches Lob ist ein verlorener Tag. Beobachten Sie einen Menschen, dem Sie ein ehrliches Lob aussprechen. Das Lächeln, das garantiert erscheint, ist so intensiv, dass es die einführenden Sätze bestätigt. Untersuchungen haben gezeigt, dass Mitarbeiter fehlendes Lob als eine der größten Führungsschwächen empfinden. Sagen Sie es den anderen, wenn etwas richtig gut gemacht wird! Lob ist nicht nur Balsam für die Seele, es ist auch Ansporn für neue Höchstleistung.

Wie oft erleben wir es, dass jemand anders etwas in einer Qualität tut, die wir demjenigen eigentlich nicht zugetraut hätten. Sagen wir das dann doch auch! Wie oft erleben wir es, dass Mitarbeiter Leistung bringen, die noch vor wenigen Wochen so nicht gebracht worden wäre. Sprechen wir ein Lob aus! Wie oft wird etwas besonders liebevoll oder schön gemacht - dem Schöpfer tut ein ehrlich gemeintes Kompliment für die geleistete Arbeit sichtlich gut! Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Leistung beim nächsten Mal auch wieder in dieser Qualität (oder noch besser!) erbracht wird, steigt ins Unermessliche! Den Männern ein Hinweis: Loben Sie auch Männer - bei Frauen kommt den Männern das Kompliment wesentlich leichter von den Lippen. Daher stellt chefwissen als Fazit eine ernst gemeinte Frage an Sie: Schweigen Sie noch oder loben Sie schon?

7. Februar 2007 - NEIN!-sagen - wenn schon, dann richtig!

Wie gut sind Sie beim NEIN!-sagen? Sagen Sie zu oft oder zu selten NEIN!? Und wenn Sie NEIN! sagen, stoßen Sie dann Ihren Gesprächspartner vor den Kopf oder beherrschen Sie die Kunst des charmanten NEIN!-sagens? Unser Gehirn kennt keine negativen Vorstellungen. Versuchen Sie doch einmal, jetzt gerade nicht an einen grünen Elefanten  zu denken - und welches Bild ist jetzt vor Ihrem inneren Auge? “Nicht schlecht” lautet eine sehr beliebte Formulierung, um jemanden zu loben. Allerdings muss unser Gehirn aus zwei negativen Begriffen erst den positiven generieren. Immer noch steht es danach 2 zu 1 für die negativen Begriffe. Daher sollten wir uns angewöhnen, nur noch positive Begriffe zu verwenden, wo das möglich ist. Sagen wir doch einfach “gut” an Stelle von “nicht schlecht” - und im Gehirn bleibt die Erinnerung an etwas Gutes.

Somit sollten wir versuchen, so wenig wir nötig NEIN! sagen zu müssen. Wenn es sich aber erforderlich wird, dass sollte das NEIN! so charmant wie möglich ausgesprochen werden. Der Überbringer einer schlechten Nachricht wird geköpft, nicht der Verursacher. So hieß es früher. Gott sei Dank ist das Köpfen heute eher aus der Mode gekommen, dennoch wird ein Überbringer der weniger guten Nachrichten immer noch nicht mit offenen Armen aufgenommen. Die Kunst des charmanten NEIN!-Sagens ist gefordert.

Sie erhalten einen Anruf. Der Kollege ist informiert und zuständig. Was sagen Sie? “Ich bin nicht zuständig” ist eine Möglichkeit. Hier bleibt ein negativer Eindruck beim Anrufer - dort ist keiner zuständig. Eine andere Möglichkeit: “Unser Experte für Ihre Frage ist Kollege xy. Ich sehe mal nach ob er frei ist - als Experte ist er nämlich viel gefragt!” Das ist eine inhaltlich identische Auskunft. Im zweiten Fall bleibt beim Anrufer aber das Gefühl, dass ein sehr hochwertiger Gesprächspartner zur Verfügung steht. Man erhält die Chance auf etwas Hochwertiges. Sie haben auf äußerst charmante Weise NEIN! gesagt.

Kennen Sie weitere Beispiele? Schreiben Sie mir eine Mail!

6. Februar 2007 - Unterschätzen Sie Ihre Gesprächspartner nicht!

Wer bei einem Kampf seinen Gegner unterschätzt, hat meistens schon verloren. Gott sei Dank sind nicht alle Verhandlungen mit Geschäftspartnern ein Kampf. Dazu sind es ja “Partner”. Aber wer seinen “Sparringspartner” unterschätzt, erhält ebenfalls Prügel. Das heißt, dass wir unsere Gesprächspartner stets mit dem nötigen Respekt behandeln sollten. Ich bin gut, und mein Gesprächspartner ist auch gut. Denn wenn wir unsere Gesprächspartner nicht ernst nehmen, unterschätzen wir sie. Was beinahe hoch schlimmer ist, wir wirken in diesem Moment arrogant. Vielleicht weniger mit Worten, sondern mehr mit unserer Gestik und der gesamten Körpersprache. Aber diese Arroganz wirkt bei unserem Gesprächspartner in jedem Fall negativ. So kann auch die beste Partnerschaft ganz schnell belastet werden.

Wie kommt es, dass man seine Gesprächspartner unterschätzen kann? Da gibt es mehrere mögliche Ursachen. Zum einen ist es mangelnde Vorbereitung. Schon damit zeigt man sich selbst und dem Gesprächspartner gegenüber, dass man ihn und das Gespräch nicht richtig ernst nimmt. Denn wer sein Gegenüber ernst nimmt, bereitet sich richtig und ernsthaft vor. Zum anderen kann es Unsicherheit sein. Viele Zeitgenossen neigen dazu, Unsicherheit durch besonders martialisches Auftreten zu kompensieren. Das wiederum wirkt auf Gespräche verheerend. Vielleicht haben wir mit dem Partner in der Vergangenheit schon einmal negative Erfahrungen gemacht? Auch das könnte ein Grund für eine schauspielerische Einlage sein, die aber einem Gespräch niemals gut tut.

Wer seine Gesprächspartner ernst nimmt, der bereitet sich auf jedes Gespräch mit ihm ernsthaft vor. Dazu gehört, möglichst viele Informationen abrufbereit zu haben. Ein Blick auf die Homepage zeigt vielleicht etwas Aktuelles, was wir ins Gespräch einstreuen können. Oder gibt es Erfolge, zu denen wir unserem Gesprächspartner gratulieren können. Oder er hat eine Krankheit hinter sich gebracht und wir wünschen weiterhin gute Besserung. Es gibt viele Möglichkeiten, dem Gegenüber zu signalisieren, wie ernst man ihn nimmt. Fazit: Wer erfolgreiche Gespräche führen möchte, sollte sich sehr ernsthaft auf das Gespräch und vor allem auf seinen Gesprächspartner vorbereiten.

Möchten Sie Ihr Verhandlungsgeschick trainieren und bei den Tricks der Profis auf den aktuellen Stand kommen? Dann klicken Sie hier.

 

5. Februar 2007 - Sprechen Sie die wichtigste Sprache des Geschäftslebens?

Die wichtigste Sprache des Geschäftslebens ist universal, wird auf allen Kontinenten gesprochen und wird von uns Menschen schon in frühester Kindheit beherrscht. Sprechen Sie diese Sprache verhandlungssicher? Gemeint ist die Körpersprache. Fast 60% eines Gesprächs verlaufen über die Mimik und Gestik, mehr als 30% machen die Diktion und Betonung aus und nur ca. 7% werden durch den Inhalt des Gesprochenen vermittelt! Wie sicher sind Sie bei der Körpersprache? Denn wenn mehr als die Hälfte eines Gesprächs und einer Verhandlung über dies wichtigste aller Sprachen abläuft, dann sollten wir diese auch beherrschen, finden Sie nicht auch?

Aber ich kann Sie beruhigen! Schon kurz nach der Geburt können wir Menschen die Körpersprache perfekt. Bevor sie reden können, entschlüsseln Babies die über den Körper ausgestrahlten Signale und wenden diese Sprache selber an. Aber im Laufe der Zeit verlernen wir das aktive Körpersprechen! Wenn uns jemand gegenüber sitzt und mit seinem Körper bestimmte Signale aussendet, dann empfinden wir irgendwie ein Unbehagen oder Begeisterung. Leider bleibt es aber in den meisten Fällen bei diesem eher unbestimmten Gefühl.

Zwar stimmt es, dass auch bei der Körpersprache sich jeder in Nuancen anders ausdrückt, eben wie bei der gesprochenen Sprache auch. Dennoch kann man in jedem Gespräch bestimmte Grundstimmungen sehr gut ausloten und dementsprechend feinfühlig handeln. Wenn man es kann. Wer sich hier nicht ganz sicher fühlt, oder wer auch nur neugierig ist, was denn hinter der Körpersprache steckt, sollte sich um dieses Thema kümmern.

Mehr über Körpersprache als Bestandteil von Verhandlungen erfahren Sie hier.

3./4. Februar 2007 - Wissen Ihre Mitarbeiter, welchen Anteil am Erfolg sie haben?

Chefs glauben, dass Mitarbeiter in erster Linie mehr Geld wollen, wenn Sie überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, tatsächlich kommt das Geld erst an vierter oder fünfter Stelle, wenn man die Mitarbeiter befragt. Viele Chefs sind erstaunt, wenn sie erfahren, dass den Mitarbeitern viel wichtiger ist, Anteil am Erfolg des Unternehmens zu haben und da von ihren Vorgesetzten ernst genommen zu werden. Das ist mehr als spannend, denn das heißt im Umkehrschluss, dass die Mitarbeiter nicht nur viel stärker zur Verantwortung bereit sind, als viele vermuten. Es bedeutet auch, dass wir ihnen regelmäßig mitteilen sollten, welchen Anteil am Erfolg des Unternehmens sie haben. Und dazu wiederum müssen Sie als Chef diesen Anteil auch möglichst exakt kennen! Denn Mitarbeiter merken erstaunlich schnell, wenn Chefs ihnen nicht die Wahrheit sagen. Und dann ist die Ablehnung entsprechend groß.

Nach Mitarbeiterbefragungen haben bei diesem Punkt mehr als 90% der Chefs Defizite. Im Klartext heißt das, dass nicht einmal jeder zehnte Chef das Kriterium genau beschreiben kann, das den Mitarbeitern am wichtigsten ist! Und selbst die vorbildlichen Chefs haben hier in den allermeisten Fällen noch Potenzial für Optimierung.

Folgende Schritte empfehle ich Ihnen:

  1. Ermitteln Sie den Anteil, den Teams und innerhalb der Teams die einzelnen Mitarbeiter am Erfolg (z.B. von Projekten) haben.
  2. Definieren Sie in Gesprächen zur Zielvereinbarung, wie dieser Erfolg in künftigen Projekten aussehen soll.
  3. Reden Sie mit Ihren Mitarbeitern regelmäßig über deren Anteil am Erfolg, reden Sie auch darüber, wenn sie besser, aber auch wenn sie schlechter werden.
  4. Trauen Sie Ihren Mitarbeitern etwas zu! Wenn Ziele sauber vereinbart werden, kann das Team mehr umsetzen, als die Chefs angeben können. Bestes Beispiel war die Handball-Weltmeisterschaft. Der Sport als Vorbild.
  5. Stellen Sie bei den Mitarbeitern die Kunden in den Mittelpunkt aller Bemühungen. Stärken Sie Ihren Mitarbeitern bei den Kunden den Rücken.
  6. Erkennen Sie die Stärken ihrer Mitarbeiter und bauen Sie diese zusammen mit den Mitarbeitern systematisch aus! Unsere Kunden bezahlen uns für die Stärken!
  7. Berechtigtes und verdientes Lob immer sofort aussprechen! Wann, wenn nicht jetzt und sofort?

Hier gibt es weitere Infos zum Thema Stärken erkennen und ausbauen.

2. Februar 2007 - Stadt Wadern hat einen Masterplan

Gestern Abend hat der Stadtrat der Stadt Wadern einstimmig den ersten Masterplan verabschiedet. Damit ist Wadern die einzige Kommune im weiteren Umkreis, die einen umfassenden Plan für die Existenzsicherung der Kommune und der Lebensbedingungen seiner Menschen aufgestellt hat. Unter der Moderation und beratenden Begleitung von Eberhard Häcker wurde der Masterplan der Stadt Wadern in den vergangenen zwei Jahre erarbeitet. Jetzt liegt die klare Absichtserklärung des Stadtrates vor, die Kräfte in Wadern mit seinen insgesamt 14 Stadtteilen zu bündeln und in den kommenden zehn Jahren konzentriert an eine positiven Stadtentwicklung zu arbeiten. Als sensationell kann die Tatsache bezeichnet werden, dass alle politischen Kräfte in Wadern diesen Masterplan unterstützt. Der einstimmig Beschluss beweist den Schulterschluss, der erforderlich ist, um die Zukunftsaufgaben entschlossen und zielgerichtet anzupacken. Wadern hat verstanden.

 

1. Februar 2007 - Mit mir nicht - charmant NEIN! sagen

Ist Hilfsbereitschaft auch eine Ihrer Stärken? Gratulation - denn hilfsbereite Menschen sind bei den Mitmenschen beliebter als andere. Aber wo ist die Grenze zwischen Hilfsbereitschaft und ausnutzen lassen? Viel zu oft versuchen unliebsame Zeitgenossen auszunutzen, wenn man hilfsbereit ist. Und ausnutzen lassen möchte sich niemand. Daher ist es wichtig, zum richtigen Zeitpunkt NEIN! sagen zu können, ohne andere vor den Kopf zu stoßen. Wie das geht, ist normalerweise diplomatisches Geheimwissen. Mit ein paar einfachen Tricks aber kann man charmant NEIN! sagen - ohne dass die Gefahr einer Verschlechterung der sozialen Beziehungen besteht.

Zunächst muss man abwägen, was man selbst sich zu tun vorgenommen hat, wenn ein Mitmensch kommt und einen um einen Gefallen bittet. Dann zu oft vernachlässigt jemand die eigenen Aufgaben, hilft einem anderen - und der steht dann fein da, während man selbst unter Umständen sich von anderen Unzuverlässigkeit nachsagen lassen muss - und das zu Recht! Wenn also in solch einer Situation ein Mitmensch kommt und bittet: “Könntest Du mir mal eben helfen, den Schrank hier umzustellen?” dann ist es keinesfalls unhöflich zu sagen: “Nein, tut mir Leid, erst muss ich diese Briefe hier fertig machen, die müssen heute noch raus!” Schließlich hätte der andere ja vorher anmelden können, dass heute Nachmittag noch ein Schrank umzuräumen ist und er auf unsere Hilfe hofft.

Dann sollte die Frage beantwortet werden können, wie umfangreich denn die erwartete Hilfe ist. Einen kurzen Handgriff werden wir sicher noch unterbringen, wenn sich diese “kurzen Handgriffe” nicht zu einer permanenten Unterbrechung entwickeln. Auch dann gilt es mit deutlichen aber freundlichen Worten einen Riegel vorzuschieben. Man könnte Etwa sagen: “Tut mir Leid, jetzt habe ich schon mehrfach geholfen, bitte haben Sie Verständnis, wenn ich jetzt zunächst meine Arbeit zu Ende führen möchte!

Auch bei der Frage nach Rabatten, wie Sie heute regelmäßig von gewissen Kunden gestellt wird, heißt es ein klare Position zu beziehen. Ein zufriedener Kunde ist ein Kunde, bei dem Leistung und Gegenleistung in dessen Augen übereinstimmen. Das bedeutet aber auch, dass der Verkäufer zufrieden sein kann, nämlich wenn auch aus seiner Sicht Leistung und Gegenleistung übereinstimmen. Man kann den Kunden durchaus diesen Zusammenhang erklären, wenn man nicht bereit ist, Rabatte zu gewähren. Etwa so: “Nehmen wir einmal an, ich gebe Ihnen einen Rabatt. Was wäre denn Ihre Gegenleistung für mein Entgegenkommen?” Eine andere charmante Art des NEIN!-Sagens bei der Rabatfrage ist folgende Variante. Fragen Sie den Kunden, ob er den Service Ihres Hauses zu schätzen weiß. “Sie kennen ja unsere Serviceleistungen, sonst wären Sie heute nicht hier. Wollen Sie, dass wir diese Serviceleistungen auch morgen noch anbieten können?” Vermutlich wird der Kunde das bejahen. Nun können Sie den Hinweis anbringen, dass dafür aber ein auskömmlicher Preis Voraussetzung ist.

Sie sehen, es gibt viele Varianten des charmanten Nein-Sagens. Wenn Sie hierzu mehr wissen oder das NEIN!-Sagen gar einmal trainieren möchten, haben Sie hier die Gelegenheit dazu.

 

31. Januar 2007 - Prozesse in der Verwaltung optimieren

In vielen Unternehmen sind die Geschäftsprozesse in der Produktion analysiert. Sie werden permanent optimiert. Das ist alleine schon deshalb erforderlich, weil der internationale Konkurrenzdruck dies zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit verlangt. Allerdings sind in nur wenigen Unternehmen auch die Geschäftsprozesse in der Verwaltung analysiert und optimiert. Wer hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen möchte, kann sich das Thema Datenschutz als Anlass nehmen, um dies nun zu ändern.

Eberhard Häcker ist als externer Datenschutzbeauftragter mit IHK-Zertifikat auch Mitglied bei Team Datenschutz, einem Zusammenschluss von Datenschutzexperten. Aus den unterschiedlichsten Gründen gehen viele Unternehmen derzeit dazu über, einen externen Datenschutzbeauftragten zu engagieren, wenn der Datenschutz optimiert werden soll.

Ein neuer Datenschutzbeauftragter nimmt sich zunächst die Verfahren vor, bei denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Diese Verfahren werden möglichst exakt beschrieben. Da heute Datenläufe konform zu den Verfahren in der Verwaltung ablaufen, werden quasi als Nebenprodukt bei der Erstellung der Verfahrensbeschreibungen gleich die Geschäftsprozesse in der Verwaltung beschrieben. Diese Beschreibung ist die Grundlage für eine Optimierung.

Wenn Sie das Thema Datenschutz in Ihrem Unternehmen auf den aktuellen Stand bringen wollen, kann das demzufolge sehr interessante Nebeneffekte haben. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, schicken Sie eine Mail. Wir rufen umgehend zurück. Oder rufen Sie einfach an: 0721 5687870

30. Januar 2007 - Sind Sie ein guter Chef?

Ja, denn sonst wären Sie nicht mehr als Chef tätig. Die Frage sollte lauten, ob Sie ein besserer Chef sein könnten, als Sie es derzeit sind. Und das geht - bei allem Respekt - in jedem Fall, denn nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte. Und so können Sie als Chef auch jeden Tag ein klein wenig besser werden. Dazu möchte Chefwissen.de einen kleinen Beitrag leisten. Wenn Sie sich die Tipps seit Anfang des Jahres ansehen, dann stellen sie schon bald fest, dass da jeden Tag etwas dabei war, was dazu beitragen kann, dass Sie jeden Tag ein klein wenig besser als Chef werden, als Sie es zuvor waren.

Natürlich geht das auch ohne Chefwissen. Schon allein das Leben sorgt mit seinen vielfältigen Herausforderungen dafür, dass wir jeden Tag ein klein wenig besser werden müssen, wenn wir nicht innerhalb kürzester Zeit den Anschluss verlieren wollen. Aber meine Intention ist es, mit Chefwissen.de dazu beizutragen, dass Ihnen das besser werden gelingt und dass Sie noch ein wenig Spaß daran haben. Ich möchte Ihnen hier vielfältige Tipps geben, wie sie den Alltag im Unternehmen besser und vor allem cleverer meistern.

Ein guter Chef sind Sie, wenn Sie Ihr Unternehmen jeden Tag ein klein wenig weiter nach vorne bringen. Zwei Dinge sind es, die den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich bestimmen: die Kunden und die Mitarbeiter. Beides zusammen ist das Wertvollste, was ein Unternehmen hat. Wenn Sie also dafür sorgen, dass Sie Ihre Kunden jeden Tag ein klein wenig mehr zufrieden stellen, dann ist das ein großer Schritt hin zu einem besser werdenden Chef. Und wenn Sie dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter jeden Tag ein klein wenig mehr ihre ganz persönlichen Stärken entwickeln können und zum Wohle des Unternehmens, sprich der Kunden, einsetzen, dann kann man eigentlich gar nicht mehr tun, um ein sehr guter Chef zu sein. Für beides, für die Weiterentwicklung Ihrer Kundenbeziehung und für die Stärkenentwicklung Ihrer Mitarbeiter, erhalten Sie jeden Tag Tipps bei Chefwissen.de. Nehmen Sie diese Seite in Ihre Favoriten auf und schauen Sie jeden Tag hier vorbei, und Sie haben alle Chancen, jeden Tag ein klein wenig besser zu werden. Nicht nur als Chef. Schreiben Sie mir doch einmal, was Sie von Chefwissen.de halten: eh@chefwissen.de

29. Januar 2007 - Haben Sie Ihr Betriebsgebäude schon einmal hinsichtlich Datenschutz einer Sicherheitsprüfung unterzogen?

Wenn ja, dann gehören Sie zu den nicht einmal 10% der Unternehmen, die diese Prüfung vorgenommen haben. Dabei ist jedes Unternehmen verpflichtet, unabhängig von seiner Größe, den Schutz der Daten von Personen zu sichern. Geschieht das nicht, droht Bußgeld bis 250.000 Euro. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass Maßnahmen zum Datenschutz und zur Sicherheit von Informationen zum absoluten Muss für jeden Unternehmer gehört. Viele haben sich im August 2006 in vermeintlicher Sicherheit gewiegt. Damals wurde nämlich die Zahl der Mitarbeiter, ab denen ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss, von 5 auf 10 angehoben. Was die meisten übersehen haben, ist die Tatsache, dass gleichzeitig in das Gesetz der eindeutige Hinweis aufgenommen wurde, dass in kleineren Unternehmen die Verantwortlichen persönlich für die Umsetzung des Datenschutzes zu sorgen haben. Gerade das tun die Geschäftsführer der kleineren Unternehmen aber nicht und tragen damit ein erhebliches Risiko.

Eberhard Häcker und seine Kollegen vom Team Datenschutz haben jetzt einen Blitzcheck entwickelt, mit dessen Hilfe in ca. einer Stunde 80% der Risiken beim Datenschutz erkannt werden. Danach erhalten die interessierten Unternehmen einen ca. 45-seitigen umfassenden Bericht mit den wesentlichen Risiken und der Anleitung zum Vermeiden dieser Risiken. Damit kann jedes Unternehmen den Datenschutz selbst perfekt umsetzen. Wem das zu aufwändig wird, der kann ganz einfach Team Datenschutz mit der Umsetzung des Datenschutzes in seinem Unternehmen beauftragen und fährt damit garantiert günstiger, als wenn alle anfallenden Arbeiten selbst erledigt werden müssten. Dafür sorgt die umfangreiche Erfahrung der Teammitglieder.

Abgesehen von der Tatsache, dass ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter quasi unkündbar ist, muss sich dieser in jede Tätigkeit neu einarbeiten, auch wenn sie nur einmal anfällt, während es für die externen Datenschutzbeauftragten, die übrigens alle über ein IHK-Zertifikat als externe Datenschutzbeauftragte verfügen, Tätigkeiten sind, die sie immer wieder tun und die damit wesentlich ökonomischer durch die Experten ausgeführt werden können. Den Blitzcheck Datenschutz können sie hier bestellen.

Die Schutzgebühr für den Blitzcheck mit mehr als 50 Fragen beträgt nur 90 Euro zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Für die umfangreiche, individuelle Auswertung schlagen weitere 90 Euro zuzüglich ges. MwSt. zu Buche. Falls es im Anschluss zu einer Zusammenarbeit Ihres Unternehmens mit Team Datenschutz kommen sollte, erhalten Sie die Schutzgebühr für den Blitzcheck auf die erste Rechnung angerechnet. Günstiger erfahren sie nirgends, wo Ihr Unternehmen beim Datenschutz steht.

Weitere Informationen zum Datenschutz gibt es bei www.team-datenschutz.de

26. Januar 2007 - Einladungen zu Besprechungen optimieren

Wie laden Sie die Mitglieder zu Besprechungen ein? Per Telefon? Schriftlich mit dem ewigen Hin und Her bei der Terminabstimmung? Über Ihre Sekretärin? Oder effizient und zeitsparend mit Ihrem Terminverwaltungsprogramm Outlook oder Lotus-Notes? Die letzte Möglichkeit hat einige bestechende Vorteile. Allerdings kennen viele Anwender z.B. von Outlook diese Funktion nicht. Dabei ist es damit  einfach und narrensicher geworden, zu Besprechungen einzuladen.

Das Beste daran: Garantiert jeder Eingeladene muss sich melden und mitteilen, ob er teilnehmen wird oder nicht. Und Ausreden wie “Vergessen, in den Terminkalender einzutragen” gehören damit auch endgültig der Vergangenheit an.

Und so einfach geht es: Wenn Sie Ihren Termin für die Besprechung in Ihren Kalender bei Outlook eintragen, dann klicken Sie vor dem Speichern auf “Aktionen - Teilnehmer einladen” und geben dann in die Zeile “An” einfach die E-Mail-Adressen der vorgesehenen Teilnehmer ein. Wenn Sie wollen, können Sie auch mit dem Button der Büroklammer Anlagen versenden, z.B. die Tagesordnung. Dann speichern Sie wie gewohnt ab und versenden die Terminplanung. Der Clou: es funktioniert auch mit externen Teilnehmern (die diese Funktion allerdings sperren können).

Bei den potenziellen Teilnehmern erscheint die Mail im Posteingang. Sie ist verbunden mit der Aufforderung, sich zu melden (“zusagen?”). Gleichzeitig ist im Kalender des Eingeladenen die entsprechende Zeit schon eingetragen. Eventuelle Terminüberschneidungen sind sofort sichtbar. Mit dieser Art von Einladung sparen Sie sich die gesamte Telefoniererei mit geänderten Terminen und und und. Wer nicht kann, muss sich melden - Sie haben innerhalb kürzester Zeit den Überblick, wie viele der Eingeladenen teilnehmen oder nicht. Danach ist es wesentlich leichter zu reagieren.

Falls Sie diese Form der Einladung bisher nicht praktiziert haben, dann probieren Sie es einfach mal aus. Ihre gesparte Zeit wird Ihnen noch viele weitere Freiräume ermöglichen. Und Sie konnten mit chefwissen Ihr Unternehmen wieder ein klein wenig effizienter machen.

Weitere Tipps zu effizienten Besprechungen gibt es hier.

 

25. Januar 2007 - Wer meldet sich noch mit Endlos-Bandwurm am Telefon?

“Glaub-erst-mal-garnix GmbH in Oberfelsweiler, mein Name ist Angelika-Sandra Müller-Tusogut, was kann ich für Sie tun?” Mal ehrlich, wie oft wollten Sie nach einem solchen Bandwurm zur Begrüßung am liebsten den Telefonhörer wieder auflegen? Zumal diese Form der Begrüßung so perfekt eintrainiert und auswendig gelernt ist, dass man nichts, aber auch gar nichts davon versteht, wenn man nicht selbst der Sprecher ist? Mir graut vor solchen Begrüßungsmonstern. Denn ich muss jedesmal nachfragen, mit wem ich denn spreche, denn als höflicher Mensch möchte ich meine Gesprächspartner gerne mit deren Namen korrekt ansprechen. Meckern alleine gilt nicht, man sollte auch Vorschläge machen, wie es besser geht. Voilà.

Das wichtigste ist meiner Ansicht nach eine authentische Begrüßung. Wenn sie antrainiert klingt, ist sie schädlich. “Der erste Eindruck entscheidet, der letzt bleibt.” Wenn der erste Eindruck eine mechanische und auswendig gelernte Begrüßungsfloskel ist, dann entscheidet der auch über die Akzeptanz. Schlecht, wenn man auf der anderen Seite nicht müde wird zu behaupten, dass die Kunden individuell und zuvorkommend behandelt werden.

Aus technischen Gründen ist es am besten, mir der Begrüßung zu beginnen. Also zum Beispiel mit einem herzlichen “Guten Morgen!” Selbst bei digitalen Vermittlungssystemen kommt es vor, dass eine Zehntel Sekunde des Gesprächs fehlt. Selbst wenn man nur noch “n Morgen” mitbekommt, kann man sich einfach herleiten, dass dies eine höfliche Begrüßung ist. Vor allem, wenn dann der Name und abschließend die Firma genannt ist. Das könnte sich so anhören: Guten Morgen, Eberhard Häcker von Chefwissen Eberhard Häcker.” Schenken Sie sich bitte die Floskel “Was kann ich für Sie tun?” Diese Floskel nervt nur noch.

Eine Variante wäre z.B., die Firma zu nennen und dann den Namen. Das hat den Vorteil, dass der Gesprächspartner nun ganz genau zuhören kann und hoffentlich nicht noch mal wegen des Namens nachfragen muss. Das könnte dann so klingen: “Guten Morgen. Chefwissen Eberhard Häcker, sie sprechen mit Eberhard Häcker.” Das hat außerdem den Vorteil, dass klar wird, dass in diesem Fall direkt mit dem Geschäftsführer gesprochen wird.

So oder so - eine möglichst kurze Begrüßung, die so deutlich wie möglich gesprochen wird, die die wichtigsten Informationen für den Gesprächspartner enthält, ist das beste Entrée in ein erfolgreiches Telefonat. Am Besten ist ausprobieren und selbst herausbekommen, was einem am besten liegt. Viel Spaß dabei!

 

 

24. Januar 2007

Mehr Effizienz in Besprechungen - 20 aktive Besprechungsleiter trainierten in Hagen

Eine Frau uns 19 Männer, die in der Berufspraxis regelmäßig Meetings leiten oder viel Arbeits- und Lebenszeit Besprechungen verbringen, erarbeiteten unter Anleitung von Eberhard Häcker in Hagen sofort umsetzbare Tipps für deutlich mehr Effizienz bei Besprechungen. Eingeladen hatte der Industrieverband Blechumformung in Hagen. Vor allem die Praxisnähe des Seminars sorgte dafür, das die Zeit viel zu schnell verging. “Auch der längste Weg begintn mit einem kleinen Schritt, dem viele kleine Schritte folgen.” So begann Eberhard Häcker das Seminar. Oft sind es die Kleinigkeiten, die unterm Strich die wahren Verbesserungen bringen. “Ab der nächsten Besprechung gibt es bei mir keinen Tagesordnungspunkt “Sonstiges” mehr, so einer der Teilnehmer am Ende des Seminars. Der Grund: Gerade unter Sonstiges geht viel Zeit verloren in Klein-Klein-Diskussionen. Entweder das Angesprochene ist wichtig, dann ist es bei der nächsten Besprechung einen eigenen Tagesordnungspunkt wert. Oder es ist nicht wichtig, dann braucht es auch nicht besprochen zu werden.

Wie mit der Tagesordnung viel Zeit eingespart werden kann, wenn sie nur richtig formuliert ist, wie sichergestellt wird, dass das Vereinbarte auch wirklich umgesetzt wird und wie Spielregeln für eine effiziente Leitung bei Besprechungen erstellt werden waren wichtige Themen und wurden sofort praktisch umgesetzt. Tenor der Teilehmerin und der Teilnehmer: “Jetzt müssen auch unsere Kollegen, die Besprechungen leiten, zu diesem Seminar kommen. Das vermittelte Wissen tut auch allen andern gut!”

22. Januar 2007 - Projektpräsentation der Externen Datenschutzbeauftragten

Nach 50 Lehrgangsstunden und 10 Stunden Ausarbeitung der Projektarbeit kommt nun am Ende des Lehrgangs die Projektpräsentation vor der IHK Karlsruhe. Es handelt sich um ein Datenschutzprojekt mit sehr hohem Praxisanteil. Mit dieser Projektarbeit beweisen die angehenden Datenschutzexperten, dass sie in der Lage sind, den Datenschutz in der Unternehmenspraxis zu gewährleisten. Damit können sie nach erfolgreicher Präsentation des Projekts auf die Menschheit losgelassen werden. Die Ausbildung umfasst neben den Themen IT-Sicherheit, Datenschutzrecht und Prozessmanagement zum Thema Datenschutz auch Themen wie Schulung von Mitarbeitern und Verhandlungstraining. In der Praxis nimmt der Datenschutz nunmehr einen immer breiteren Raum ein. Immer mehr Unternehmen sehen sich mit der Forderung Ihrer Kunden konfrontiert, den Datenschutz zu gewährleisten, da sonst kein Auftrag mehr vergeben wird.

Mehr zum Datenschutz finden Sie hier!

Hinweise zum Seminar für Datenschutzexperten finden Sie hier.

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20./21. Januar 2007 - Kundenbegeisterung beim VHG Wadern

Im Rahmen einer Seminarreihe vom Verein für Handel und Gewerbe in Wadern in Zusammenarbeit mit der Stadt Wadern und dem Gewerbeverein Nunkirchen war am Samstag, 20. Januar das Thema Kundenbegeisterung an der Reihe. Kunden vergleichen dann den Preis, wenn es kein anderes Vergleichskriterium für die Ware oder Leistung gibt. Wenn ein Händler oder Dienstleister jedoch seine Leistung so anbietet, das sie unvergleichlich wird, dann spielt auch der Preis keine vorrangige Rolle mehr. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer am Seminar nach mehr als 5-stündiger intensiver Arbeit. Konkrete Ideen zur Kundenbegeisterung wurden ausgearbeitet und zur Umsetzung ab diesen Montag vorbereitet.

Wer mehr zur Kundenbegeisterung wissen möchte, kann hier nachsehen.

Informationen zu einem Seminar gibt es hier.

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19. Januar 2007 - Haben Sie schon einmal einen Streit mit einem Kunden gewonnen?

Stellen Sie sich eine Gerichtsverhandlung vor, in der der Angeklagte gefragt wird, ob er seine Frau immer noch schlägt. Egal, was er antwortet - es ist immer falsch. Genauso falsch ist stets auch die Antwort auf die Frage: Streiten Sie immer noch mit Ihren Kunden? Tatsache ist, dass noch niemals ein Unternehmen einen Streit mit einem Kunden tatsächlich gewonnen hat. Vielleicht im juristischen Sinne, mag sein. Nun, dann wendet sich der Kunde eben vom Unternehmen ab und geht woanders hin. Und hat damit letzten Endes doch noch gewonnen.

Warum streiten Sie überhaupt mit Kunden? Ein Kunde, der sich beschwert, hat immer Recht. Aus seiner Sicht. Denn die Mühe einer Beschwerde nimmt nur auf sich, wer wirklich davon überzeugt ist, dass etwas Gravierendes vorgefallen ist, was eine Beschwerde tatsächlich rechtfertigt. Verfolgen Sie doch einmal die folgende Kette an Fragen. Was wollen wir von unseren Kunden? Deren Bestes, ihr Geld. Unter welchen Umständen gibt uns der Kunde sein Bestes? Wenn er mindestens zufrieden ist, besser, wenn er begeistert ist. Und wenn er sich beschwert? Dann ist er nicht zufrieden und will uns sein Bestes nicht geben. Wie bekommen wir sein Bestes doch noch? Indem wir ihn spätestens jetzt zufrieden stellen. Und zwar ohne wenn und aber. Das ist allemal besser, als mit ihm zu streiten. Finden Sie nicht auch? Schreiben Sie mir Ihre Meinung: eh@chefwissen.de Wenn Sie mehr über den Umgang mit Beschwerden wissen wollen, besuchen Sie uns am 5. Februar in Saarbrücken. Klicken Sie hier.

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18. Januar 2007 - Möchten Sie neue Kunden gewinnen?

Ja, und zwar insgesamt bis zum Sommer 2007 mindestens 50. Das war die Reaktion von fünf der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars “Neue Kunden gewinnen”, das gestern Nachmittag und Abend in Wadern stattfand. Und zwar nicht nur Kunden, die einmal kommen, sondern Kunden, die dauerhaft zu uns kommen und dem Unternehmen auch neue Kunden empfehlen. Wie das geht, war unter anderem Gegenstand des Seminars. Es geht hierbei nicht um die lauteste Werbung, um keine Sauereien und auch nicht um Geiz, sondern um etwas, das alle diese Schreihälse offenbar nicht können. Es geht darum, Kunden so zu begeistern, dass sie uns weiterempfehlen.

An dieser Stelle wird künftig immer wieder über den Fortschritt der Aktion berichtet werden. Zieldatum ist der 17. Juli 2007. Bis dahin sollen von den Beteiligten mindestens 50 neue Kunden dauerhaft gewonnen werden, ohne die Aufmerksamkeit gegenüber den bestehenden Kunden zu vernachlässigen.

Wenn Sie auch neue Kunden gewinnen wollen und das zusammen mit anderen tun möchten, dann lesen sie hier.

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17. Januar 2007 - Unbefugtes Mithören von Telefonaten

Ist in Ihrem Unternehmen sichergestellt, dass Telefonate, bei denen personenbezogene Inhalte besprochen werden, nicht von Dritten mitgehört werden können? Wenn ja, Glückwunsch. Wenn nein liegt möglicherweise ein Verstoß gegen Datenschutzrecht vor. Laut Bundesdatenschutzgesetz ist es nämlich verboten, dass Daten mit Bezug auf Personen von unbefugten Dritten mitgehört werden können. Um dies sicherzustellen, genügen oft relativ einfache Maßnahmen. So ist es z.B. sinnvoll, bei solchen Gesprächen die Nennung des Namens des Gesprächspartners zu vermeiden, wenn denn schon mal zufällig andere Personen beim Telefonat dabei sind. Wer nicht unhöflich sein will, kann dem Gesprächspartner ja erklären, dass noch andere Personen im Raum sind.

Weiter Hinweise zu Datenschutzthemen finden Sie hier.

Komplettlösungen zum Datenschutz gibt es beim Team Datenschutz.

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16. Januar 2007 - Neuer Termin für Seminar Bildungskonzeptentwickler steht

Nach dem großen Erfolg des Seminars zur Qualifikation als Bildungskonzeptentwickler/ innen mit IHK-Zertifikat planen die ZPT und Eberhard Häcker vom 11. bis 16. Juni 2007 das nächste dieser Seminare.

Die am vergangenen Freitag vorgestellten Konzepte überzeugten auf der ganzen Linie. Derzeit ist eine eigene Internet-Präsenz für die Bildungskonzeptentwickler mit IHK-Zertifikat in Vorbereitung, wo dann mehr über diese Konzepte berichtet wird. Qualitativ hochwertige Konzepte zu erstellen, ist ein sehr komplexer Vorgang, ist aber bei voller Konzentration innerhalb einer Woche machbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben jedenfalls beste Voraussetzungen, nun weitere qualitativ hochwertige Bildungskonzepte zu erstellen.

Hier finden sie weitere Informationen zum Seminar.

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15. Januar 2007 - Kunden verblüffen - lieber zweimal zuviel als einmal zuwenig

Ich kenne nicht wenige Unternehmen, die davon ausgehen, dass sie viele Kunden haben. Viel mehr, als es in der Realität sind. Wie das? Nun, ganz einfach, diesen haben sie vor einigen Jahren einmal eine Heizung eingebaut, oder einen Schrank gefertigt oder einen Kühlschrank geliefert. Diese Kunden stehen in der Kundenliste. Also, so folgern diese Unternehmen, gehören sie zu den Kunden. Doch wann war der letzte Kontakt mit diesen Karteikunden? Damals? oder gab es zwischenzeitlich noch weitere Kontakte?

In Wirklichkeit ist es sehr fragwürdig, ob diese tatsächlich noch zu den Kunden zählen, oder ob sie nicht längst die entsprechende Leistung woanders einkaufen. Denn es gibt nichts Fahrlässigeres, als Kunden sich selbst zu überlassen und sich nicht mehr um sie zu kümmern. Schließlich sind die Kunden das Wertvollste, was ein Unternehmen hat!

Was ist zu tun? Eine erste Sofortmaßnahme ist, die Kundenkartei zu durchforsten. Welche Kunden mit nennenswerten Umsätzen haben schon länger als 6 Monate nichts mehr von uns gehört? Mit diesen Kunden sofort Kontakt aufzunehmen, ist Chefsache! Als zweite Maßnahme gilt es eine Aktion zu überlegen, bei der die Kunden verblüfft werden. Bedenken Sie, dass die Mitbewerber niemals schlafen. Und unsere Kunden bleiben nur dann bei uns, wenn sie überzeugt davon sind, dass sie  bei uns so gut behandelt werden wie sonst nirgends! Weiter Infos dazu finden Sie hier beim Thema Kundenolympiade. Wie können sie Ihre Kunden verblüffen, am besten noch so, dass es wenig Kosten verursacht?

Strengen Sie Ihre Phantasie etwas an! Hier einige Beispiele, wie es andere machen. Es ist in erster Linie wichtig, die Vorlieben der Kunden zu kennen. Wie wichtig sind Ihnen Ihre Kunden? Je wichtiger Ihnen diese Menschen sind, desto eher werden Sie wissen, was Ihren Kunden gefällt. Aber auch mit Kleinigkeiten kann man verblüffen. So schickt ein Autohaus seinen Neuwagenkunden drei Stunden nach Abholung des neuen Wagens eine SMS auf deren Handy und wünscht den Kunden auf diesem Weg mit dem neuen Wagen allzeit gute Fahrt. Oder ein anderes Autohaus wäscht bei jeder Inspektion den Wagen der Kunden, da dem Unternehmen eine Waschanlage angeschlossen ist. Ein großer Lebensmittel-Discounter (Globus) mit Sinn für das Individuelle gibt die umfassendste Garantie, die denkbar ist. Alles, was nicht gefällt, wird umgetauscht. Prompt ist in der Bevölkerung die Nachricht im Umlauf, beim Globus würde alles umgetauscht, auch das, was nicht bei Globus eingekauft wurde. Ob das stimmt, konnte ich bisher nicht überprüfen, aber alleine das Gerücht ist Gold wert ...

Wetten, dass auch Ihnen etwas einfällt, wie Sie Ihre Kunden verblüffen können? Wenn Sie Kundenverblüffung und Kundenbegeisterung trainieren möchten, kommen Sie einfach am Montag, 26. März nach Karlsruhe - dort gibt es einen ganzen Tag lang alle wichtigen Infos und viele Tipps und Tricks zum Thema Kundenbegeisterung.

Ich wünsche Ihnen viele begeisterte Kunden!

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13. Januar 2007

Sind Sie ein Gold-, Silber- oder Bronzetelefonierer?

“Diese Trainer und Berater lassen sich doch immer wieder neuen Käse einfallen, um ihre Leistung zu verkaufen.” Haben Sie das oder so etwas Ähnliches gedacht, als Sie die Überschrift mit dem Gold-, Silber oder Bronzetelefonierer gelesen haben? Natürlich lassen sich Leute wie ich immer wieder etwas Neues einfallen, denn unsere Themen sind zwar alte Themen, müssen aber immer wieder neu angesprochen werden, wenn sie wirken sollen. Wie oft telefonieren Sie in einer Arbeitswoche? 50 mal? 100 mal? 200 mal? 400 mal?

Oder öfter? Wenn wir darüber nachdenken, merken wir erst, wie viel Zeit wir eigentlich am Telefon verbringen. Zeit, die uns bei anderen Tätigkeiten fehlt. Daher sollte diese Zeit Erfolg bringen. Die Telefonate müssen sich lohnen. Und wie zufrieden sind Sie - alles in allem - mit den Ergebnissen der vielen Telefonate? Sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden?

Angenommen, Sie sind sehr zufrieden. Gratulation! Die Ergebnisse Ihrer Telefonate sind top, weil Sie (fast) immer das erreichen, was Sie sich vorgenommen haben. Und weil sie sich vorher überlegen, was Sie beim Telefonat erreichen wollen. Und weil Sie zeitsparend telefonieren. Und weil Sie nur solche Gespräche führen, die erforderlich und wichtig sind.

Was tun Sie, damit das so bleibt? Sie wissen, das Bessere ist der Feind des Guten. Mein Vorschlag: Führen Sie ein Telefon-Tagebuch. Zum einen, um die Ergebnisse der vielen Telefonate auch unter dem Gesichtspunkt der systematischen Dokumentation zu sichern. Zum anderen, um mit kleinen Notizen solche Telefonate zu kennzeichnen, die besonders gut verlaufen sind. Wenn man sich aktiv überlegt, was verantwortlich dafür war, dass es besonders gut lief, dann stellt man fest, dass sich das auch in anderen Gesprächen wiederholen lässt. Dann kann man das trainieren.

Und wenn man mit den Telefonaten nur zufrieden oder weniger zufrieden ist? Meistens liegt es daran, dass die Gespräche nicht optimal vorbereitet waren. Dann kann es passieren, dass wir das gewünschte Ergebnis nicht erreichen, weil unser Gegenüber einfach besser vorbereitet ist. Oder dass das Telefonat viel länger dauert, als wir eigentlich vorhatten, weil wir nicht zum richtigen Zeitpunkt zum Ende kommen oder Signale unserer Gesprächspartner falsch interpretieren.

Wenn Sie weitere Tipps zum erfolgreichen und gleichzeitig ökonomischen Telefonieren möchten, rufen Sie mich einfach an +49(0)6831 7641214 oder Sie schicken mir eine Mail an Eberhard.Haecker@chefwissen.de und fordern die Tipps zum erfolgreichen Telefonieren an. Dann erfahren sie, was ein Bronzetelefonierer ist, was einen Silbertelefonierer kennzeichnet oder wie man zum Goldtelefonierer wird. Natürlich gilt dies auch für Frauen, denn obwohl ihnen nachgesagt wird, dass sie in der Regel ein Naturtalent zum Telefonieren haben, gibt es auch Bronzetelefoniererinnen, Silbertelefoniererinnen und Goldtelefoniererinnen. Viel Erfolg bei allem, was Sie tun, besonders beim Telefonieren!

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12. Januar 2007

10 Bildungskonzeptentwickler präsentieren ihr Projekt

Seit vergangenem Montag, 8. Januar 2007, besuchen 10 Frauen und Männer bei der ZPT in Saarbrücken den IHK-Zertifikatslehrgang zum Bildungskonzeptentwickler / zur Bildungskonzeptentwicklerin. In dieser Zeit schreiben sie ein komplettes Bildungskonzept, das den strengen Qualitätsansprüchen der IHK Saarland genügt. Diese Konzepte werden heute dem Vertreter der IHK vorgestellt und zur Zertifikatserteilung vorgeschlagen.

Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, schwerpunktmäßig jedoch aus dem Saarland. Aber auch Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz sind vertreten.

Ein Bildungskonzept beginnt mit der Idee für eine marktfähige Bildungsmaßnahme. Die Qualitätsansprüche der Weiterbildungswilligen werden immer höher. Leider wächst das Niveau der am Markt angebotenen Bildungsmaßnahmen nicht in allen Fälle in gleichem Maße mit. Daher wird es immer wichtiger, nicht nur gute Ideen für Lehrgänge und Seminare zu haben (die haben viele), sondern insbesondere auch das Handwerkszeug zu beherrschen, das erforderlich ist, um hochwertige Bildungskonzepte zu erstellen.

Nach der Idee wird der Bedarf für das zu konzipierende Seminar geprüft. In dieser Phase der Verifizierung werden auch die künftigen Kunden der Weiterbildung ermittelt. Deren Nutzen wird untersucht. Daraus ergibt sich das Anforderungsprofil, also das, was die späteren Absolventen des zu konzipierenden Seminars können müssen, um die Anforderungen des Bildungsmarktes gerecht werden zu können.

Aus dem Anforderungsprofil lässt sich eine erste Seminarübersicht mit den zu erstellenden Seminarmodulen und der für die Umsetzung benötigten Zeit ableiten. Nun beginnt die akribische Arbeit der Erstellung des Curriculums. Hierbei handelt es sich um das Drehbuch für die spätere Bildungsmaßnahme, den Fahrplan für die Trainer sozusagen. Wird hier nicht exakt gearbeitet, sind später Unstimmigkeiten und damit Qualitätsverluste vorprogrammiert.

Wenn das Curriculum erstellt ist, müssen die Anforderungen an die Prüfung erstellt werden. Schließlich müssen die Absolventen der zu konzipierenden Maßnahme auch nachweisen, dass sie den vorgeschriebenen Stoff beherrschen. Hierfür wird in der Regel eine Projektskizze erstellt, denn angesichts der Tatsache, dass heute in den meisten Unternehmen in Projekten gedacht und gearbeitet wird, sind klassische schriftliche Leistungsnachweise längst überholt. Es gilt, Praxiswissen zu beweisen.

Am Schluss werden die Anforderungen an die Dozenten definiert und die Anforderungen an die Ausstattung der Schulungsstätte. Bildungsmarketing, Controlling des Bildungserfolgs und die konkrete Werbung samt Vertrieb runden den Stoff des sehr anspruchsvollen Seminars Bildungskonzeptentwickler ab.

Nach insgesamt sechs Tagen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein eigenes Bildungskonzept erstellen. Als Projekt schreiben sie ein Bildungskonzept zu einem Thema ihrer Wahl. Derzeit findet der vierte Lehrgang für Bildungskonzeptentwickler im Saarland statt. Diesen Lehrgang gibt es übrigens nur hier, bei diesem Thema ist das Saarland in der Pole-Position. Im internationalen Kontext hat der Lehrgang schon für großes Aufsehen gesorgt und wird mit Interesse verfolgt. Von den 27 Absolventen, die bisher schon den Lehrgang erfolgreich besucht haben, sind mittlerweile mehr als 40 erfolgreiche Konzepte erstellt und vermarktet worden. Über die aktuellen Projekte wird hier in Kürze berichtet.

Hier gibt es weitere Infos zum Bildungskonzeptentwickler.

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11. Januar 2007

Welches Bild geben Sie und Ihr Team nach außen ab?

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wäre ein großes Ruderboot. Wenn alle im Gleichtakt rudern, kommen wir gut voran. Nach außen geben wir ein einheitliches Bild ab. Stellen Sie sich die Zuschauer vor, die am Rande der Ruderstrecke stehen. Wir wirken auf sie wie aus einem Guss, denn die Ruder werden im perfekten Gleichtakt ins Wasser getaucht. Und wir bewegen uns schnell vorwärts.

Wenn jedoch die linke Hand nicht weiß, was die Rechte tut, rudern wir zwar weiter, aber wir kommen aus dem Takt. Wir werden langsamer. Die Konkurrenz rudert weiter im Gleichtakt und zieht vorbei. Und was das Schlimmste ist: die Außenstehenden sehen diese Unregelmäßigkeiten viel schneller, als wir selbst sie bemerken. Jeder andere sieht sofort, was los ist.

Sorgen Sie dafür, dass alle Mitarbeiter im Gleichtakt rudern! Sie als Chef müssen erreichen, dass die Linke weiß, was die Rechte tut. Sie als Chef müssen für den erforderlichen Informationsfluss sorgen. Sorgen Sie dafür, dass der Takt stimmt, dann haben alle Spaß am Rudern bzw. arbeiten. Der Rhythmus, den Sie vorgeben, muss bei den Mitarbeitern unverändert ankommen.

Einheitliches Auftreten, aber wie?

Das Zauberwort heißt gelungene interne Unternehmenskommunikation bzw. funktionierender Informationsfluss. Mitarbeiter, die informiert sind, rudern im Takt. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wächst.

Das ist aber kein Freibrief, die Dinge künftig wieder schleifen zu lassen. Manager glauben, dass zufriedene Mitarbeiter an Bord bleiben, das Unternehmen also nicht verlassen werden. Das ist jedoch ein Irrtum. Untersuchungen haben ergeben, dass 50% der zufriedenen Mitarbeiter sich durchaus mit Wechselgedanken tragen. Um die Mitarbeiter zu halten, bedarf es anderer Anreize. Nein, es ist nicht das Geld. Es ist viel einfacher und scheinbar doch so schwierig. Mitarbeiter bleiben, wenn Vorgesetzte ihnen klar machen, wie wichtig sie für den Unternehmenserfolg sind. Dazu müssen sie die Ziele und Strategien kennen, die für das Unternehmen so wichtig sind. Sie müssen über Veränderungen rechtzeitig informiert werden, sie wollen in Entscheidungen eingebunden werden. Und sie wollen unter solchen Umständen auch vermehrt Verantwortung übernehmen.

Gelungene interne Unternehmenskommunikation ist so wichtig.

Hier können Sie Ihre interne Unternehmenskommunikation optimieren.

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10. Januar 2007

Kennen Sie die Stärken Ihres Unternehmens?

Die meisten Unternehmen kennen ihre Stärken nicht oder nicht alle. Das ist fatal, denn mit unseren Stärken überleben und wachsen wir, nicht mit unseren Schwächen.

Die meisten von uns sind so erzogen, dass sie schön bescheiden sein sollten. Sich selbst zu loben, gilt in Deutschland als unanständig. Dabei ist es ungeheuer wichtig, seine eigenen Stärken zu kennen. Wie viele Unternehmer oder Geschäftsführer großer

Organisationen kennen die Stärken ihres Unternehmens bzw. ihrer Organisation denn wirklich? Wer sie nicht kennt, vergibt viele Chancen, an den richtigen Hebeln anzusetzen, um permanent besser zu werden. Bedenken Sie: unsere Kunden bezahlen uns für unsere Stärken, nicht für die Schwächen!

Es ist sogar ein latentes Risiko, die Stärken nicht zu kennen. Genau genommen, sind unsere Stärken unsere größten Risiken! Wie das? Nun, wenn jemand anderes unsere Stärken übertrifft, merken das die Kunden sehr schnell und gehen zum besseren Marktteilnehmer. Dann haben wir ein Problem. Daher gilt es, die Stärken zu kennen und zu entwickeln.

Wirksames Risikomanagement beginnt also mit der Analyse der eigenen Stärken. Überdies ist das gesetzlich vorgeschrieben, denn das KonTraG verpflichtet in der Konsequenz die Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften, wirksames Risikomanagement zu betreiben. Um dies erfüllen zu können, ist zunächst eine genaue Kenntnis der Risiken vonnöten, dann die Bewertung der Risiken, die Antwort auf die Frage, wie mit den Risiken umgegangen wird und wie Risikoprävention ausgeübt wird. Schließlich verlangt ein wirkungsvolles Risikomanagement, die Maßnahmen zur Prävention mit der Belegschaft zu trainieren.

Wer kein wirkungsvolles Risikomanagement betreibt, riskiert persönlich viel. Wenn sie mit Ihrem Risikomanagement zufrieden sind, dann herzlichen Glückwunsch. Wenn Sie aber denken, dass da vielleicht doch noch Handlungsbedarf bestehen könnte, dann lade ich Sie herzlich zum Seminar “Risikomanagement” nach Karlsruhe ein.

Hier können Sie sich anmelden

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9. Januar 2007

Unsere Kunden bezahlen für unsere Stärken

Angenommen, Sie möchten einen Mitarbeiter auf ein Seminar “Knallhart verhandeln” schicken. Es stehen zwei Personen zur Auswahl. Ein Mitarbeiter ist kein sehr guter Verhandlungsführer, er tut es zwar, hat aber nicht allzu viel Freude daran. Ein anderer Mitarbeiter verhandelt absolut professionell.

Wen würden Sie nun auf das Seminar schicken? Den Schwachen Verhandlungsführer, den starken Verhandlungsführer oder beide?

Wenn Sie den weniger guten Verhandlungsführer schicken, klingt das zwar auf den ersten Blick logisch, ist aber bei genauerem Hinsehen eine Vergeudung wertvoller Ressourcen. Denn dass dieser Mitarbeiter keinen Spaß am Verhandeln hat, wissen wir. Wenn Sie nun glauben, dass durch den Seminarbesuch seine Ergebnisse besser werden, haben sie entweder eine absolute Motivationskanone als Trainer (ehrlich gesagt, ich traue mir das nicht zu) oder sehr großes Vertrauen auf ein Wunder.

Wenn Sie den hervorragenden Verhandler schicken, machen Sie alles richtig. Denn dieser ist motiviert bei der Sache. Erfahrungsgemäß wollen gute Leute immer noch besser werden. Die Seminarteilnahme wird alleine deshalb schon ein Erfolg werden, weil dieser Mitarbeiter immer begierig ist, Neues zu lernen. Hier wird der Lerneffekt optimal sein, vorausgesetzt, sie haben einen Trainer, der immer noch neue Tipps mit den Teilnehmern erarbeiten kann (was ich mir sehr wohl zutraue).

Vorschlag: sprechen sie mit beiden Mitarbeitern. Loben Sie den einen für seine starke Leistung beim Verhandeln und sagen Sie ihm direkt, dass er noch mehr Potenzial hat und dass Sie das mit ihm zusammen realisieren wollen. Sprechen Sie mit dem andern offen über seine Lücken. Wenn Sie es geschickt anstellen, vereinbaren sie mit beiden ein internes Coaching. Der Gute wird dem weniger Guten seine Tricks beibringen, wenn Sie sehr behutsam und motivierend vorgehen. Sollte der Gute nicht wissen (oder behauptet er das), wie man coacht, kann ich dieses interne Coaching gerne mit ihm trainieren.

Beide auf dasselbe Seminar zu schicken, wäre wiederum Verschwendung von Ressourcen. Mit dem internen Coaching kommen sie weiter. (Obwohl ich damit gerade gegen meine eigenen Interessen geschrieben habe).

Hier erfahren sie mehr über das Seminar “Knallhart Verhandeln”

Und hier über das Seminar “Stärken stärken”

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8. Januar 2007

Erfolgreiche Unternehmen investieren sinnvoll

Zu einer Unternehmensstrategie gehören sinnvolle Investitionen. Wer sich auf die Strategie einlässt, sich permanent auf die Kosten zu konzentrieren und diese zu reduzieren, läuft Gefahr, sich dabei zu Tode zu sparen. Untersuchungen zeigen, dass erfolgreiche Unternehmen sich eher darauf konzentrieren, aus den vorhandenen Mitteln den maximalen Ertrag zu erwirtschaften. Zu diesem Zweck werden Investitionen dann getätigt, wenn sie in überschaubarer

Zeit den Erfolg weiter steigern helfen. Geiz als das Gegenteil von Investition ist hier schädlich.

Besonders erfolgreiche Unternehmen investieren regelmäßig in ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Grund dafür ist einfach, denn eine Investition ist stets Konzentration von Energie, Zeit und Geld auf das Wesentliche, also auf die Kunden und die Mitarbeiter. Auf diese Weise ist Wachstum am wahrscheinlichsten.

Folgende Anforderungen sollten jedoch an ein Seminar zu Weiterbildung der Mitarbeiter gestellt werden:

  1. Das Seminar gibt konkrete Antworten auf Praxisfragen, die sich im Unternehmen stellen. Dazu muss die Bildungsinvestition neben der praxisbezogenen Theorie auch einen Durchführungsteil, also eine praktische Erprobung, haben.
  2. Die Ziele für die Bildungsinvestition müssen eindeutig formuliert sein. Insbesondere muss definiert sein, was die Mitarbeiter nach dem Seminar exakt können sollen.
  3. Zusammen mit dem Trainer muss eine klare Definition des Weges zum Ziel erfolgen. Dazu muss die Ausgangslage analysiert werden, es muss klar sein, was die Mitarbeiter jetzt können. Daraus ergibt sich der exakte Bedarf.
  4. Die Mitarbeiter müssen spätestens bei Beginn der Bildungsinvestition erfahren, wohin die Reise gehen soll. Besser ist, wenn im Vorfeld mit den Beteiligten intensiv gesprochen wurde.
  5. Zusammen mit den Mitarbeitern muss während des Seminars immer wieder eine Standortbestimmung vorgenommen werden. Dabei muss analysiert werden, ob alle Beteiligten noch auf Kurs sind.
  6. Im Theorieteil muss mit den Mitarbeitern eine individuelle Vorgehensweise zur Bewältigung der konkreten Herausforderung erarbeitet werden. Dazu dürfen die Gruppen nicht zu groß sein.
  7. Nach dem Theorieteil schließt sich eine praktische Erprobung an. In dieser Zeit muss der Trainer zeitnah erreichbar sein.
  8. Nach der praktischen Erprobung ist ein Coaching oder ein Erfa-Tag sinnvoll, damit die Feinjustierung erfolgen kann.
  9. Nach der Bildungsinvestition muss im Sinne des Controlling untersucht werden, ob die gesteckten Ziele auch wirklich erreich wurden.
  10. Im Sinne eine permanenten Verbesserungsprozesses ist dann abschließend zu prüfen, ob das gewählte Verfahren insgesamt erfolgreich war oder modifiziert werden muss.

Alle Seminare von Chefwissen, die nicht als offene Seminare ausgeführt werden, entsprechen diesen Grundsätzen.

Selbst wenn Sie ein Seminar mit einem anderen Anbieter planen, können wir Sie bei der Umsetzung unterstützen, indem wir die oben aufgeführten Zehn Schritte mit Ihnen gehen.

Wenn Investitionen in Mitarbeiter und damit indirekt in Kunden so geplant werden, ist der Erfolg schon vorprogrammiert. Zusätzlich ist noch die Chefwissen-Garantie von besonderem Interesse.

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6. Januar 2007

So gelingen Besprechungen

Besprechungen kosten Ressourcen und Geld. Rechnen Sie einmal alles zusammen, was da anfällt. Es fallen z.B. Gehälter an, (kalkulatorische) Mieten, Kosten für technische Ausrüstung usw. Da kommen je nach Teilnehmerzahl schnell 500 bis 1.000 Euro zusammen. Sind diese Kosten gerechtfertigt? Ist das angestrebte Ergebnis das wert? Die Frage können nur Sie beantworten. Aber sie können viel dazu beitragen, dass der Erfolg der Besprechung sehr viel wahrscheinlicher wird. Was das ist, wird nun in aller Kürze erklärt.

So gelingen Besprechungen

Eine Besprechung gelingt, wenn sie einmalig und einzigartig ist. Dazu gehört eine eigens ausgearbeitete Tagesordnung, die mit den Beteiligten abgestimmt ist. Wenn es keinen triftigen Grund für die Besprechung gibt oder wenn das gewünschte Ergebnis auch anderweitig erreicht werden kann, dann sollten Sie die Besprechung bleiben lassen.

Eine Besprechung ist gelungen, wenn es einen messbaren Erfolg gegeben hat. In der Besprechung werden Ergebnisse erarbeitet, die nun umgesetzt werden müssen. Die Umsetzung muss verlässlich erfolgen, sonst empfinden die Beteiligten die dafür aufgewandte Zeit als Verschwendung. Wer ist für die einzelnen Handlungen direkt verantwortlich? Welche Fristen sind gesetzt? Werden diese eingehalten? Nutzen sie die Umsetzung, um zu prüfen, ob das Ergebnis eventuell auch ohne Besprechung hätte erzielt werden können. So bekommen sie ein Gespür für die Wirtschaftlichkeit von Besprechungen.

Eine Besprechung gelingt sehr wahrscheinlich, wenn sich die komplette Mannschaft für das Ergebnis verantwortlich fühlt. Legen Sie offen, welche Ressourcen für die Besprechung eingesetzt werden müssen. Sensibilisieren Sie Ihr Team für diese Fragen! Das Gelingen beginnt mit der Vorbereitung. Wer ist für die Tagesordnung verantwortlich? Wer lädt ein? Wer plant? Wer dokumentiert die Ergebnisse? Bei wem laufen die Klarmeldungen nach Umsetzung zusammen? Die Meetings sollten so organisiert sein, dass jeder sich jederzeit auskennt und genau weiß, was gerade geschieht und welchen Beitrag er selbst leisten muss!

Hier können sie trainieren, wie effiziente Meetings gelingen!

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5. Januar 2007

Brauchen Sie neue Kunden?

Gegenfrage: Wer braucht keine neuen Kunden? Dennoch ist die Frage ernst gemeint. In aller Regel ist es sehr aufwändig, neue Kunden zu gewinnen. Deswegen muss die Frage gestattet sein, ob bei den bestehenden Kunden wirklich alle Möglichkeiten für Umsätze genutzt werden und ob überhaupt Kapazitäten für neue Kunden frei sind.
Daher noch einmal: Brauchen Sie neue Kunden?

Sie haben Produkte und Sie haben Kunden. Jetzt gibt es prinzipiell vier Möglichkeiten:

1. Alle vorhandenen Kunden haben alle vorhandenen Produkte, zumindest soweit das möglich ist und auf die Produkte zutrifft. Oder gibt es Lücken? Wie viele? Wie können diese Lücken geschlossen werden?

2. Die vorhandenen Kunden brauchen neue Produkte. Was können wir dazu beitragen, dass die Kunden die neuen Produkte auch bekommen? Achtung: Wenn wir kein ansprechendes Angebot vorlegen können, treiben wir den Kunden in die Arme eines Anderen! Zu viele Unternehmen glaube, sie hätten Kunden, die aber längst anderswo gelandet sind!

3. Unsere vorhandenen Produkte brauchen neue Kunden. Wer gehört zur Zielgruppe? Welche Bedarfe werden durch unsere Produkte befriedigt? Bieten wir nur Produkte oder können wir mit Lösungen aufwarten? Wo kaufen die von uns angepeilten Kunden derzeit ein? Was können wir bieten, was der bisherige Lieferant nicht bieten kann?

4. Wir brauchen neue Kunden für neue Produkte. Au weia. Jetzt wird es wirklich schwierig. Diese Situation trifft eigentlich nur bei kompletten Innovationen zu oder bei Existenzgründern. Andererseits ist die Situation mit Innovationen auch sehr spannend.

Mit Sicherheit wird die Herausforderung von Nr. 1 bis Nr. 4 immer größer. Wer glaubt, neue Kunden zu brauchen, geht bei Nr. 3 oder Nr. 4 in den Ring.

Hier eine erste Antwort auf die Eingangsfrage. Sie lautet: Ja, Sie brauchen neue Kunden, wenn alle vorhandenen Kunden alle Ihre Produkte haben (soweit das zutrifft), und wenn die vorhandenen Kunden keine neuen Produkte bzw. Lösungen brauchen.

Bevor Sie sich jetzt auf die Suche nach neuen Kunden machen, muss aber noch eine weitere Frage beantwortet werden. Sind die vorhandenen Kunden von unseren Produkten bzw. Leistungen begeistert und empfehlen uns weiter? Wenn ja, können Sie sich getrost um neue Kunden bemühen. Wenn nein, besteht noch beträchtliches Potenzial, das zuerst realisiert werden sollte. Bedenken Sie, dass es ein Mehrfaches an Aufwand bedeutet, einen neuen Kunden zu gewinnen, als mit einem bestehenden neue Umsätze zu realisieren. Außerdem sparen wir den enormen Aufwand zur Gewinnung von neuen Kunden, wenn wir empfohlen werden. Das funktioniert aber nur, wenn unserer Kunden vollständig begeistert von uns sind.

Eine letzte Frage sollten Sie noch beantworten. Haben Sie freie Kapazitäten? Wenn Ihre gesamten Kapazitäten mit der Betreuung der vorhandenen Kunden beansprucht sind, sollten Sie mit der Gewinnung neuer Kunden zurückhaltend sein, denn Sie können dann entweder die Erwartungen der neuen Kunden nicht erfüllen oder enttäuschen vorhandene Kunden, weil sie sich nicht mehr so intensiv um sie kümmern wie gewohnt.

Wenn Sie alle Potenziale mit den bestehenden Kunden ausgeschöpft haben, wenn die vorhandenen Kunden begeistert sind und wenn noch freie Kapazitäten vorhanden sind bzw. die erforderlichen Kapazitäten geschaffen werden können.

Ich habe Tipps für Sie, wie Sie garantiert neue Kunden gewinnen werden. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten! Informieren Sie sich hier!

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4. Januar 2007

Resultatorientierung bei Geschäftsprozessen und bei unternehmerischem Handeln

Im Tagesgeschäft geht viel Zeit und Kraft verloren, weil die Arbeit zu wenig an Resultaten ausgerichtet wird. In den Geschäftsprozessen und bei Entscheidungen durch den Unternehmer ist die Resultatorientierung sehr wichtig.

Resultatorientierung beginnt mit einer klaren Sprache. Prozesse werden mit Substantiv und Infinitiv beschrieben, zum

Beispiel “Auftrag erfassen”.  Ziele werden immer aus der Perspektive des erreichten Ziels definiert, also zum Beispiel “Prozessmanagement umgesetzt”.

Viele Menschen scheitern an falschen oder falsch definierten Zielen, ebenso wie Prozesse falsch laufen können, wenn keine Exaktheit angewandt wird. Was ist dabei so schwierig? Vielleicht liegt es daran, dass die meisten Menschen sich scheuen, in die Zukunft zu planen. Dabei ist die Zukunft das einzige, was wir Menschen wenigstens zum Teil selbst gestalten können. Prozessmanagement eignet sich auch hervorragend im Privatleben.

Resultatorientierung hat auch viel mit Tagesplanung und Lebensplanung zu tun. Haben Sie klare Vorstellungen davon, was Sie mit 40 Jahren, mit 50 Jahren, mit 60 Jahren usw. erreicht haben wollen? Viele Menschen sagen bis hierher Ja. Wenn es aber weiter in die Zukunft geht, sind die Vorstellungen eher diffus. Woran liegt das? Schließlich haben wir eine Lebenserwartung, die uns nach dieser Lebensspanne noch viele Jahre Aktivitäten verheißt!

Wer mehr zum Thema Prozessmanagement wissen möchte, klickt hier.

3. Januar 2007

Heikle Telefonate nehmen zu. Hand  aufs Herz - die Telefonate, bei denen der Gesprächspartner richtig vom Leder lässt, werde immer mehr.

Die Folge: Wenn man die Nummer des heiklen Gesprächspartners schon kennt, und der ruft schon wieder an, ist das für manch einen Mitarbeiter ein Grund, den Hörer nicht abzunehmen. Oder man reagiert irgendwie genervt, und das merkt der Gesprächspartner. Nun kommt eine Spirale in Gang, die selten gut endet.

Nur Mut! Dabei ist es gar nicht so schwer, heikle Telefonate souverän zu führen. Zunächst sollte man natürlich die Grundlagen des professionellen Telefonierens kennen. Dann sollte man wissen, wie man mit Konflikten umgeht. Nicht selten ist der Partner am Telefon so richtig geladen und der Konflikt erscheint unausweichlich. Dann sollte man sich seine eigene Telefonstrategie für  solche heikle Gespräche entwickeln und umsetzen.

Die Rolle der Emotionen. Dazu muss man wissen, dass Emotionen eine sehr große Rolle im Zusammenhang mit heiklen Telefonaten spielen. Ein Anrufer, der so richtig geladen ist, wird von negativen Emotionen geleitet. Hier gilt es zunächst, die Wogen zu glätten und Emotionen heraus zu nehmen. Gelingt die Versachlichung, stehen die Chancen nicht schlecht, das Gespräch zu drehen, so dass am Ende sogar positive Emotionen im Spiel sein können. Das ist dann die Krönung bei heiklen Telefonaten.

Versachlichung erreicht man durch sachliche Fragen. Nehmen Sie den Gesprächspartner auf jeden Fall sehr ernst! Auf keine Fall sollte man die Schuld an eventuellen Fehlern auf Kollegen schieben, selbst wenn diese objektiv den Fehler ausgelöst haben sollten. Man gerät sofort in den Verdacht, genauso inkompetent zu sein wie der Kollege. Am Ende bleibt der Eindruck, dass in unserem Unternehmen die Inkompetenz vorherrscht. Also die Schuld nicht auf andere abwälzen, sondern selbst die Verantwortung übernehmen und Abhilfe anbieten.

Ganz wichtig: Mehrfach Bestätigung einholen! Ein häufiger Fehler ist, dass man glaubt, man habe das Anliegen des Gesprächspartners verstanden. Daher nach der ersten Phase des Telefonats nachfragen, ob man das Anliegen richtig verstanden hat. Erst wenn der Andere das bestätigt, geht das Gespräch in die zweite Phase. Hier sollte man nach Lösungsvarianten suchen. Vielleicht hat der Partner hier schon eine Vorstellung, die auch für uns akzeptabel ist? Wichtig: Auch nach dieser Phase die Bestätigung einholen, dass der Gesprächspartner mit dem möglichen Lösungsweg zufrieden ist!

Zum Schluss wird dann der Fahrplan für die für beide Seiten beste Lösung festgelegt. Selbst wenn man keine Abhilfe schaffen kann, weil das nicht möglich scheint, sollte man auf alle Fälle nachfragen, ob wenigstens alle Anliegen des Gesprächspartners besprochen wurden. Ist das nicht der Fall, sollte das Gespräch erst beendet werden, wenn der Partner signalisiert, dass alle seine Themen auch behandelt wurden. Der Trick dabei ist, dass am Ende eines Gesprächs ein positiver Abschluss steht, auch wenn das Anliegen selbst unter Umständen nicht zur vollen Zufriedenheit des Anrufers geklärt werden konnte.

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2. Januar 2007

Alles Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit für 2007!

Der Focus analysiert in seiner aktuellen Ausgabe Deutschland und die Deutschen. Zwei Zahlen haben mich besonders fasziniert: Ein Alleinlebender gibt im Monat für Freizeit 164 Euro aus, für Bildung 7 Euro. Die Freizeit ist den Deutschen damit mehr als 23mal soviel Wert wie ihre Bildung. Wie soll Deutschland so im internationalen Wettbewerb bestehen? Und wie ist das bei Ihnen persönlich? Wie viel investieren Sie monatlich in Ihre Zukunft?

Wir wissen, dass die so genannte Halbwertzeit des Wissens derzeit im Durchschnitt in Deutschland noch 5 Jahre beträgt. Das bedeutet, dass das aktuell verfügbare Wissen in fünf Jahren nur noch zur Hälfte anwendbar ist. In zehn Jahren sind das dann noch 25%. Wie lange ist Ihre Ausbildung her?

Mehr als 80% des neuen Wissens, das wir aufnehmen, tritt als so genanntes informelles Lernen in unser Leben. Dennoch müssen wir auch aktiv und selbst lernen, wenn wir auf dem Laufenden bleiben wollen. Eine Methode ist, Seminare zu besuchen. Viele sagen, dass sie dafür keine Zeit hätten. Andererseits: Wenn das Seminar gut ist, spart es Zeit und Geld. Zeit, weil ein großer Anteil Praxiswissen dabei ist, so dass man das Gelernte sofort Gewinn bringend umsetzen kann. Und Geld, wenn das Seminar so angelegt ist, dass man durch das, was man gelernt hat, die Kosten für das Seminar in kurzer Zeit wieder hereinbekommt. Im Idealfall ist ein Seminar eine Investition mit sehr hoher Rendite.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie geben im Durchschnitt 600 Euro aus, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Für jeden Kunden, den Sie verlieren, sollten Sie einen neuen Kunden gewinnen, wenn Ihr Unternehmen am Markt stabil bleiben soll. Wenn Sie ein Seminar zum Thema Kundenbindung besuchen, kostet Sie das einen Tag Verdienstausfall sowie den Betrag von 240 Euro. Wenn es Ihnen in der Folge gelingt, auch nur zwei Kunden zu halten, die sie sonst verloren hätten, dann hat sich das Seminar schon gelohnt. Mit jedem weiteren Kunden, den Sie halten können (und der sie dann vielleicht sogar weiter empfiehlt und so sogar noch weitere Kunden bringt!) erhöht sich die Rendite der Investition in die persönliche Zukunft und in die Zukunft Ihres Unternehmens.

Alle Chefwissen-Seminare sind auf dieser Grundlage aufgebaut! Bei allen Chefwissen-Seminaren handelt es sich um Investitionen, bei denen Sie höchste Renditen erwirtschaften können!

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch meine Garantie!

Wie wäre es mit der sofortigen Umsetzung? Planen Sie jetzt sofort einen Tag mit Eberhard Häcker - meine Seminare werden auch Sie überzeugen! Und wie sieht es bei Ihren Mitarbeitern aus? Sind alle in Ihrem Unternehmen so fit, wie es Ihre Kunden ganz selbstverständlich erwarten und erwarten dürfen? Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen - schreiben Sie mir unter eberhard.haecker@chefwissen.de

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31. Dezember 2006

Allen Besuchern dieser Seite, allen Kunden und Freunden wünsche ich auf diesem Wege einen guten Rutsch und für 2007 alles denkbar Gute, vor allem Gesundheit und Ausgeglichenheit! Möge sich 2007 all das erfüllen, was Sie sich wünschen!

Was das Geschäft angeht, so hoffe ich, dass es Ihnen wie mir geht: Ich freue mich schon sehr auf all das, was 2007 wieder Spannendes und Interessantes passieren wird! Wenn es mir 2007 auch wieder vergönnt ist, so viele interessante, zupackende und vorausschauende Menschen wie 2006 kennenzulernen, dann wird es ein sehr gutes Jahr! Ich freue mich auf den nächsten Kontakt mit Ihnen!

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21. Dezember 2006

Tipps für frohe und besinnliche Weihnachten

Alle Jahre wieder haben wir alle große Erwartungen an die Weihnachtszeit. Und wie jedes Jahr werden einige dieser Erwartungen erfüllt, andere nicht. Bevor es kritisch wird, hier ein paar Tipps zum gelassenen Umgang mit Angriffen aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis.

  1. So wie Sie Ihre Vorstellung von Weihnachten haben, gibt es bei den Menschen, mit denen Sie feiern werden, auch deren eigene Vorstellungen. Die sind garantiert nicht deckungsgleich mit Ihren!
  2. Weihnachten ist immer mit intensiven Emotionen verknüpft. Emotionen sind aber auch stets beteiligt, wenn es Konflikte gibt! Daher entstehen an Weihnachten häufiger als sonst Konflikte oder es eskalieren schwelende Konflikte.
  3. Am besten vorher über Spannungsfelder reden und klare Abmachungen treffen, bei denen sich möglichst jeder der Beteiligten zumindest mit einem Teil seiner Wünsche wiederfindet.
  4. Falls sich Spannungen abzeichnen, sollten sie nicht sofort “ausgetragen” werden. Wer sich im Vorfeld Gelassenheit vornimmt, tut sich im konkreten Fall leichter.
  5. Denken Sie daran, dass noch niemand an Weihnachten einen Konflikt gewonnen hat. Dabei gibt es nur Verlierer. Daher ist es besser, gelassen über das hinwegzusehen, was man sonst nicht tolerieren würde. Es ist Weihnachten!
  6. Wenn es gar nicht anders geht, an die frische Luft gehen und Abstand suchen. Das bedeutet auch, dass später über die Ursache für die Spannungen gesprochen werden muss. Aber eben später, nach Weihnachten.
  7. Bedenken Sie, dass an Weihnachten Menschen auf engstem Raum beieinander sind, die sich sonst häufig das ganze Jahr nicht sehen. Da sind Missstimmungen verständlich. Besser ist es, wenn die Freude des Beisammenseins überwiegt.
  8. Alle Jahre wieder soll nicht heißen, dass alle Jahre wieder über dieselben Themen diskutiert und gestritten wird. Nehmen Sie sich vor, bestimmte Themen zu meiden.
  9. Umgekehrt gilt: Wenn Sie die besinnliche Weihnachtsfeier partout sprengen wollen, dann kehren Sie die Punkte 1 bis 8 in ihr Gegenteil um. Das ist der beste Weg, das nächste Weihnachten allein ohne Verwandte und Bekannte verbringen zu dürfen.
  10. In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!

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30. Dezember 2006

Mehr Effizienz bei Meetings: Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr wird gerne genutzt, um für das neue Jahr und die anstehenden Aufgaben Kraft zu sammeln. Aber viele nutzen diese Zeit auch, um “Inventur” zu machen. Dabei meine ich nicht die Finanzamts- Inventur. Gemeint ist die Bestandsaufnahme bei Führungsfragen. Wie Ihre Mitarbeiter, die immer wieder Meetings besuchen, im Jahr 2007 bis zu einer ganzen Arbeitswoche mehr Arbeitszeit zur Verfügung haben, erfahren Sie hier

 

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5. Dezember 2006

Karlsruhe: Knallhart und zielführend verhandeln - Training in Karlsruhe war erfolgreich

Mit vielen Tipps zum Thema Verhandeln im Tornister gingen die Teilnehmer am Verhandlungsseminar in Karlsruhe zurück in das tägliche Verhandeln im Berufsalltag. Besonders spannend empfanden die Teilnehmer die vielen Tipps zur nonverbalen Kommunikation z.B. mittels Aktionen und Reaktionen des Körpers. Ein Beispiel: In Reihenuntersuchungen wurde festgestellt, dass Probanden, die einen Text vorlesen und bei einer künstlich eingefügten Lücke überlegen müssen, was da hingehört, für einen kurzen Augenblick mit ihren Augen nach links oben schauen. In der linken Gehirnhälfte liegen mehrere Zentren unseres Steuerungsorgans, in denen Erinnerungen zu Fakten gespeichert sind. Es scheint so, als ob die Probanden kurz in diese Gehirnhälfte hineinschauen wollten, wenn Sie für den Bruchteil einer Sekunde nach links oben blicken.

Anders bei kreativen Einfügungen: Wenn die Probanden aufgefordert werden, eigene Erfindungen im Text hinzuzufügen, schauen mehr als 90% der Probanden kurz nach rechts oben. Hintergrund: in der rechten Gehirnhälfte liegen Zentren, die für die Kreativität zuständig sind. Wenn also  Gesprächspartner der Wahrheit noch eine eigene Interpretation hinzufügen wollen, schauen sehr viele für kurze Zeit nach rechts oben, so als ob sie in der Kreativitätszone des Gehirns nach Unterstützung suchen. Das ist für einen Gesprächspartner eine sehr interessante Information, erhält man so doch wichtige Hinweise, an welchen Stellen eines Gesprächs der Gesprächspartner die Wahrheit etwas verbiegt.

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1. Dezember 2006

Bitburg: Mehr als 60 Gäste beim Vortrag nahmen viele Tipps zum Verhandeln mit. Hier einige Highlights:

Der Test zum Durchsetzungsvermögen hinterließ einige nachdenkliche Chefs. Von den maximal 50 erreichbaren Punkten hatten einige weniger als 40 Punkte erreicht und bekamen die Hausaufgabe, sich einige Aspekte des Durchsetzungsvermögens noch einmal vorzunehmen. Dazu gehört vor allem die klare Formulierung der eigenen Stärken, der eigenen Ziele für den Rest des Lebens und Wege, wie die eigenen Interessen angemessen verwirklicht werden können.

Wie wichtig das Sehen bei unseren Verhandlungen ist, zeigte ein kleines Experiment sehr anschaulich. Was Eberhard Häcker vormacht, wird auf Aufforderung nachgemacht, obwohl die mündliche Aufforderung eine andere war. Der visuelle Reiz ist bei den meisten Menschen größer als die akustisch wahrgenommene Aufforderung.

Die überaus positive Resonanz auf den Vortrag bestätigt wieder einmal, wie wichtig Verhandlungen im Geschäftsleben sind und dass man versuchen sollte, jeden Tag ein klein wenig besser zu werden.                               

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