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Umgang mit Beschwerden

Zu wenig zufriedene Kunden!

Wussten Sie, dass etwa ein Drittel aller Kunden von Dienstleistungen nicht oder nicht vollständig zufrieden ist? Umgekehrt heißt das, dass es uns nur bei zwei von drei Kunden gelingt, unsere Leistung zufriedenstellend auszuführen!!

Eine Beschwerde ist ein Geschenk

Was dabei besonders schade ist: Die Kunden sagen das nicht uns, sondern anderen. Nur jeder 25. unzufriedene Kunde beschwert sich! Diesen Kunden sollten wir besonders dankbar sein, weil sie uns zutrauen, dass wir es besser können, sonst würden sie sich nicht die Mühe machen, uns das zu sagen. Der Satz “Eine Beschwerde ist wie ein Geschenk” stimmt schon!

Umgang mit Beschwerdekunden

Aber wie behandeln wir jemanden, der uns ein Geschenk bringt? Wir bitten ihn herein, bieten ihm etwas zu trinken oder zu essen an, plaudern mit ihm ...

Und wie gehen wir normalerweise mit den Kunden um, die uns das Geschenk der Beschwerde machen? Wir unterstellen, dass der Kunde einen Fehler gemacht hat, wir zweifeln die Version des Kunden an, wir diskutieren, wir diskutieren lauter und immer lauter ...

Wer will gegen Kunden gewinnen?

Glauben Sie mir, noch nie hat ein Unternehmen eine Auseinandersetzung mit einem Kunden gewonnen. Im Zweifelsfall ist der Kunde einfach weg. Also versuchen Sie es gar nicht erst. Was Tausenden anderen Geschäftsinhabern nicht gelungen ist, werden auch Sie nicht schaffen. Gegen Kunden kann man nicht gewinnen!

Begeisterte Beschwerdekunden!?

Aber wenn es gelingt, einem Kunden, der sich die Mühe einer Beschwerde macht, so überzeugend abzuhelfen, dass dieser Kunde verblüfft ist, dann hat man einen Kunden, der nicht nur zufrieden, sondern begeistert ist. Und es kommt noch besser. Diese Begeisterung wird er anderen mitteilen! Unser oberstes Bestreben sollte daher sein, Beschwerdekunden zu begeistern.

Kulanz, das beste Mittel für sehr gutes Image

Ja, ich kann mir Ihren Einwand denken: Und was ist, wenn der Kunde uns nur ausnutzen will? - Wir wissen aus vielen Untersuchungen, dass dies nur auf ganz wenige Kunden zutrifft. Wenn es zwei Prozent der Beschwerdekunden sind, dann ist es viel - und viel zu wenig, als dass das bei den ganzen anderen Beschwerdefällen wirklich ins Gewicht fiele.

Sie möchten ein Beispiel? Gerne. Eine große Verbrauchermarktkette ist bekannt für das umfassendste Umtauschrecht, das denkbar ist. Die Kunden erzählen sich, dass man dort sogar Waren umgetauscht bekomme, die man gar nicht dort gekauft hat. Ich traf nach langer Recherche einen Kunden, der genau das getan hat. Allerdings war er im guten Glauben, diesen Artikel tatsächlich dort gekauft zu haben. Der Umtausch ging sogar ohne Kassenzettel über die Bühne. Als ihm später der Irrtum bewusst wurde, schämte er sich in Grund und Boden.

Was schätzen Sie, wie viel Geld in eine Werbekampagne investiert werden müsste, mit der die Verbrauchermarktkette dieses positive Image erreichen könnte? Den Betrag kann sicher niemand genau ermitteln. Aber eines ist sicher: Die Kosten für ein paar wenige zu Unrecht umgetauschte Artikel sind garantiert geringer als der Aufwand, den man für eine solche Werbekampagne bräuchte!

Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wenn Du nicht lächeln kannst, mach keinen Laden auf.

Sie wollen den Umgang mit Beschwerden üben? Dann ist Umgang mit Beschwerden genau ihr Thema!

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Wenn Fehler passieren, zugeben!

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Nichts Schlimmeres, als wenn ein Kunde sich beschwert, weil uns ein Fehler passiert ist, und jemand daran zweifelt, dass es ein Fehler von uns war! Denken sie daran, wenn ein Kunde sich beschwert, traut er uns zu, dass wir es besser können. Im anderen Fall sagt er nicht uns, dass er nicht zufrieden war, sondern anderen. Nur jeder 25. Kunde beschwert sich! Die meisten unzufriedenen Kunden räumen uns die Chance zur Wiedergutmachung nicht ein.

Wollen Sie wissen, wie viele Ihrer Kunden ZUFRIEDEN sind?

Dann fragen Sie Ihre Kunden!

Geben Sie Ihren Kunden Smileys zum Ankreuzen. Es gibt drei Smileys zur Auswahl.

Der Smiley mit dem breiten Lächeln heißt: “Ich war sehr zufrieden”. Von diesen Smileys wünsche ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern ganz viele.

Der Smiley mit dem waagrechten Strich bedeutet: “Ich war eigentlich nicht so richtig zufrieden”. Wenn Sie solche Smileys bekommen, müssen Sie neugierig sein, woher diese weniger positive Beurteilung kommt.

Und der Smiley mit dem Bogen nach unten heißt: “Ich war nicht zufrieden”. Auch wenn es schwerfällt. Freuen Sie sich über jeden, der Ihnen ehrlich sagt, dass er nicht zufrieden war. So haben Sie wenigstens die Chance, etwas wiedergutzumachen. Finden Sie heraus, was die Ursache für die schlechte Beurteilung ist. Jemand, der Ihnen ehrlich sagt, dass er nicht zufrieden war, traut Ihnen immerhin zu, dass Sie es besser können.

Das Ziel sollte sein, mehr Beschwerden, aber weniger Anlässe für Beschwerden zu haben. Hätten Sie gedacht, dass ca. ein Drittel der Kunden mit den von uns erbrachten Dienstleistungen nicht zufrieden ist, aber nur jeder 25. sich beschwert?

Wollen Sie wissen, wie Sie Ihre Kunden mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit zufriedenstellen können? Und wie Sie Ihre Kunden begeistern können? Und welche weiteren Möglichkeiten Sie haben, aus Ihren Kunden Fans zu machen?

Dann klicken Sie hier.

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