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März 2007

Resultatorientierung bei Geschäftsprozessen und bei unternehmerischem Handeln

Im Tagesgeschäft geht viel Zeit und Kraft verloren, weil die Arbeit zu wenig an Resultaten ausgerichtet wird. In Geschäftsprozessen und bei unternehmerischen Entscheidungen ist die Resultatorientierung sehr wichtig.

Resultatorientierung beginnt mit einer klaren Sprache. Prozesse werden mit Substantiv und Infinitiv beschrieben, zum Beispiel Auftrag erfassen.  Ziele werden immer aus der Perspektive des erreichten Ziels definiert, also Prozessmanagement umgesetzt.

Viele Menschen scheitern an falschen oder falsch definierten Zielen, ebenso wie Prozesse falsch laufen können, wenn keine Exaktheit angewandt wird.

Geschäftsprozesse

Im Kern solider Unternehmensführung geht es um Kunden, um Produktivität, um Professionalität im Management. Wichtig ist die langfristige Leistungsfähigkeit eines Unternehmens, weniger das kurzfristige Optimieren finanzwirtschaftlicher Größen.

Die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens entsteht nicht in der Bilanz, sondern am Markt. Dabei ist die richtige Strategie sehr wichtig. Die beste Strategie nützt nichts, wenn sie nicht mit einer professionellen Umsetzung einhergeht. Damit landet man automatisch bei Geschäftsprozessen.

Geschäftsprozesse leisten in vier Herausforderungen hervorragende Dienste: bei der Stärkung der Marktstellung, bei der Innovationsfähigkeit, bei der Produktivität (des Geldes, des Wissens, der Arbeit und der Zeit) und bei der Attraktivität des Unternehmens auf Umwelt, Kunden und Mitarbeiter.

Das beste am Prozessmanagement ist, dass die Risiken eher gering und die Erfolgswahrscheinlichkeit eher hoch ist. Allerdings ist Prozessmanagement ein Ergebnis von harter Arbeit und nicht von kurzer Beratung. Ergebnisse von solider Prozessarbeit sind Verbesserung der Abläufe, optimierbare Organisationsgestaltung, Produktivitätssteigerung. Damit gibt es derzeit kein Führungsinstrument, das sich besser für eine langfristige Erfolgsstrategie eignet als Prozessmanagement.

Seminar Einführung in Prozessmanagement

Wie führt man Prozessmanagement ein?

Wie identifiziert und analysiert man Geschäftsprozesse?

Wie strukturiert man sie neu und optimiert sie?

Und schließlich, wie auditiert man Prozesse?

Lernen Sie die Grundbegriffe des Prozessmanagements kennen, die Stärken gegenüber dem reinen Qualitätsmanagement und gegenüber anderen Führungsinstrumenten und die Chancen für eine Optimierung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens.

 

Tagesseminar “Einführung Prozessmanagement”

Nächster Termin: Donnerstag, 12. Juli 2007 von 9:00 bis 16:30 Uhr in Karlsruhe

Referent: Eberhard Häcker

Ihre Investition: 240 Euro (zuzügl. 45,60 Euro = 19 % MwSt, zusammen 285,60 Euro brutto). Im Preis sind enthalten: Tagungsunterlagen, Mittagessen, Tagungsgetränke (Kaffee, Tee, alkoholfreie Getränke), Gebäck und ein Teilnehmerzertifikat.

Hier können Sie sich anmelden.

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Aktuelle Tipps

Prozessmanagement ist einfacher umzusetzen, als viele denken. In einem ersten Schritt ist eine Lenkungsgruppe zu installieren, in der die zentralen Geschäftsprozesse identifiziert werden.

Dann sind die Prozesse exakt zu beschreiben. Meine Erfahrung ist, dass die Mitarbeiter am besten wissen, wie die Prozesse ablaufen, an denen sie beteiligt sind. Also lassen Sie am besten die Mitarbeiter die Prozesse beschreiben.

Wenn ich in einem Unternehmen bei der Prozessoptimierung beteiligt bin, dann lautet meine erste Frage an die Mitarbeiter, was sie denn tun. Ich lasse mir möglichst exakt erklären, welche Tätigkeiten ablaufen.

Die zweite Frage ist dann schon eher eine kleine Herausforderung. Sie lautet, ob die Mitarbeiter sich schon einmal überlegt hätten, wie das, was sie tun, besser getan werden könnte. s ist interessant, wie viele Ideen hier kommen. Viele sind nicht oder nur mit erheblichem Aufwand zu verwirklichen, viele wären aber eine echte Vereinfachung der Prozesse.

Dann die dritte, entscheidende Frage: Warum tun Sie es dann nicht? Wer sich im Arbeitsalltag auskennt, kennt die Antwort. “Weil man mich nicht lässt!” antworten viele. “Ich habe ja vorgeschlagen, es so zu machen, aber auf mich hört ja keiner!”

Eigentlich schade, denn nach meiner Erfahrung ist in jedem Unternehmen ein unglaubliches Potenzial an Ideen und Vorschlägen vorhanden, das nur in wenigen Fällen richtig genutzt wird. Hier hilft die strukturierte Einführung von Prozessmanagement.

Das Beste daran ist, dass die Risiken sehr gering sind. Gleichzeitig ist die Erfolgswahrscheinlichkeit sehr hoch! Allerdings erfordert die Technik des Prozessmanagements präzise Vorbereitung, einen längeren Atem und viel Überzeugungsarbeit, weil alte Gewohnheiten aufgegeben werden müssen. Dafür ist der Lohn immer in einer wesentlich höheren Wirtschaftlichkeit zu finden, wenn es richtig gemacht wird. 

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